Punta del Diablo, Uruguay

Zu dieser abgelegenen Teufelsspitze, die etwa 300 Kilometer östlich von Montevideo in den Atlantik ragt, kommen die Urlauber gerne - trotz des Namens, der sich wohl auf Schiffsunglücke in rauer See begründet. Nun reisen Surfer gerade wegen der Wellen an. Aus dem Fischer- und Kunsthandwerkerdorf ist so etwas wie ein Aussteigerort geworden, der entspannt und weniger schick ist als das ebenfalls beliebte Punta del Este. An der Punta del Diablo wird damit geworben, dass es keine Vier-Sterne-Hotels gibt, sondern schlichte Holzhütten. Wer die Abgeschiedenheit des Urlaubsortes nicht doch verfluchen will, sollte ausreichend Bargeld mitnehmen - der Geldautomat ist nur zur Hochsaison befüllt.

Bild: Hoverfish via Wiki Commons (CC BY 3.0) 1. Juni 2017, 05:222017-06-01 05:22:10 © SZ.de/ihe/mane