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Elk-Island-Nationalpark in Kanada:Rückkehr der Zotteltiere

Buffalo standing in snow among poplar trees in elk island national park

Fühlen die Tiere sich gestört, drehen sie dem Betrachter die Seite zu - ein Warnzeichen.

(Foto: Getty Images/Design Pics RF)

Einst gab es gut 30 Millionen Bisons in Nordamerika - dann kamen die Siedler. Heute zählt man wieder gut 30 000 der friedlichen Pflanzenfresser, rund tausend von ihnen grasen im Elk-Island-Nationalpark in der kanadischen Prärie.

Einmal den Daumen hoch und mit gestrecktem Arm in die Ferne schauen: Ist der Bison so groß wie der Daumen, dann stimmt die Distanz. Lauren Markewicz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Elk-Island-Nationalpark in Kanada, liebt diese zotteligen Riesen, die im Winter mit ihrem dicken Fell noch ein bisschen größer erscheinen, als sie ohnehin schon sind. Doch sie rät Besuchern, einen Sicherheitsabstand einzuhalten. "Bisons sind friedliche Tiere", erklärt sie, "aber es sind eben wilde Tiere, und wenn sie gestresst sind, können sie 50 Kilometer in der Stunde laufen."

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