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Worte der Woche:"Wir brauchen nicht den bärtigen, alten Mann"

Nicht mehr rauchen, sonntags einkaufen, Minarette bauen und an den Weihnachtsmann glauben - in dieser Woche hagelte es Verbote.

Worte der Woche

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Erdogan, AP

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Ein Zeichen einer "zunehmenden rassistischen und faschistischen Haltung in Europa" und ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"

Recep Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident, zum Minarett-Verbot in der Schweiz. In einem Volksentscheid hatten die Schweizer sich gegen den Neubau von Gebetstürmen ausgesprochen.

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Norbert Lammert, ddp

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"Ich begrüße das Urteil der Karlsruher Richter ausdrücklich, weil es der zunehmenden vollständigen Ökonomisierung unseres Lebens Grenzen setzt. Die christliche Tradition kann auch in einer säkularen Gesellschaft Geltung beanspruchen."

Bundestagspräsident Norbert Lammert über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Berliner Ladenöffnungsgesetz. Verkaufsoffene Sonntage bleiben demnach Ausnahme.

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Reinhard Marx, dpa

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"Wir brauchen nicht den bärtigen, alten Mann im roten Filzkostüm, den Weihnachtsmann, den die Industrie erfunden hat, um an unser Geld zu kommen."

Der Münchner Erzbischof Reinhard Marx ruft dazu auf, den Weihnachtsmann zu ignorieren. Stattdessen solle an den heiligen Nikolaus erinnert werden, denn der habe wirklich gelebt.

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Seehofer Guttenberg, Reuters

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"Gute Leute haben bei mir noch nie Angst ausgelöst."

CSU-Chef Horst Seehofer auf die Frage, ob er Angst habe vor Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wegen dessen wachsenden politischen Gewichts.

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Ramsauer, dpa

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"Ich bin nicht Minister für Aufbau Süd, sondern Verkehrs- und Bauminister für ganz Deutschland. (...) Wenn wir mit den Verkehrsprojekten Deutsche Einheit fertig sind, wird nicht mehr nach Himmelsrichtung investiert."

Der neue Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) wehrt sich gegen Vorwürfe, er wolle hauptsächlich Verkehrsprojekte in Süddeutschland voranbringen.

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Renate Künast, dpa

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"Das ist ein Klientel-Bedienungsgesetz und kein Wachstumsbeschleunigungsgesetz."

Die Grünen-Fraktionschefin Renate Künast über den Beschluss von Union und FDP.

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Thomas De Maiziere, AP

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"Stolze Demokraten müssen nicht ängstlich sein gegenüber Leuten, die die Aufklärung wegbomben wollen."

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur Terrorgefahr in Deutschland.

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Seehofer, dpa

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"Ich möchte einfach nicht, dass das erste große Projekt dieser Koalition mit dem Makel behaftet ist - jetzt tun sie das Gegenteil dessen, was sie vereinbart und zugesagt haben."

CSU-Chef Horst Seehofer zu Forderungen, am geplanten Wachstumsbeschleunigungsgesetz zu rütteln. Es sieht unter anderem eine Senkung der Mehrwertsteuer für Hotelübernachtungen vor.

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Wladimir Putin, dpa

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"Ich werde darüber nachdenken."

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin zeigt Interesse daran, 2012 wieder für das Präsidentenamt zu kandidieren. Einen baldigen Ausstieg aus der Politik schließt er aus.

Foto: dpa Text: rasa

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