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Chefsuche bei der SPD:Ist Beliebtheit alles?

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) 2018 in Hamburg

Olaf Scholz ringt sich jetzt auch mal ein Lächeln ab, er will nicht mehr nur respektiert, sondern auch ein bisschen gemocht werden.

(Foto: dpa)

Olaf Scholz gilt als Favorit für den SPD-Vorsitz. Der Finanzminister ist auch der bekannteste unter den Bewerbern, aber genau darin liegt das Problem.

Olaf Scholz hat sich den Weg an die Spitze sicher anders vorgestellt. Draußen wird es dunkel, der Lärm der Ausfallstraße ist zu hören. Und drinnen, im Tagungshotel in Hannover, sitzen viele Sozialdemokraten vor ihm, die ihn nicht wirklich mögen. Scholz, 61, möchte SPD-Chef werden, er gilt sogar als Favorit unter all den Kandidaten. Aber davon ist an diesem Freitagabend im September nichts zu spüren.

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