Wer auf den chronisch verstopften Straßen der Stadt im Stau steht, wartet mit Erdoğan. Diejenigen in der Türkei, die für ein Nein eintreten, bekommen nicht nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit, sondern werden auch angefeindet. Die Regierung versucht, das immer wieder herunterzuspielen und sagt, jeder Bürger könne sich frei entscheiden. Gleichzeitig beschimpfen Minister bei Wahlkampfveranstaltungen "Nein-Sager" immer wieder als Terroristen. Premier Yıldırım versuchte sich neulich, mit dieser skurrilen Erklärung herauszureden: "Diejenigen, die Nein sagen, sind keine Terroristen. Aber Terroristen stimmen mit Nein."

Bild: Getty Images 30. März 2017, 12:572017-03-30 12:57:22 © SZ.de/dayk/lalse