Damals waren sie noch für keinen Mord verantwortlich: Andreas Baader und Gudrun Ensslin auf der Anklagebank vor der Urteilsverkündung im Brandstifter-Prozess in Frankfurt am 31. Oktober 1968. Beide erhielten je drei Jahre Gefängnis. Nachdem das Urteil rechtskräftig wurde, tauchten die beiden unter. Ensslin wurde 1972 verhaftet, Baader bereits 1970. Wenige Wochen später wurde Baader von Ensslin, der Journalistin Ulrike Meinhof und anderen befreit - die "Geburtsstunde" der RAF (Rote-Armee-Fraktion).

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12. Februar 2007, 15:252007-02-12 15:25:00 © SZ.de/odg