Pressestimmen zum Friedensnobelpreis für EUErmutigung, Ermahnung - schlechter Witz

Eine Chance zum "europäischen Wir" zurückzufinden oder doch eine "wohlfeile Entscheidung" - die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union wird auch in den Medien diskutiert. Unter die Freude über die Auszeichnung mischen sich Zweifel und Verzweiflung.

Pressestimmen zum Friedensnobelpreis für EU – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eine Chance zum "europäischen Wir" zurückzufinden oder doch eine "wohlfeile Entscheidung" - die Vergabe des Friedensnobelpreises an die Europäische Union wird auch in den Medien diskutiert. Dabei schwingt bei aller Freude über die Auszeichnung ein großes "Aber" mit.

Pressestimmen zur Verleihung des Friedensnobelpreises:

"Eine Ermutigung", nennt FAZ-Herausgeber Günther Nonnenmacher in seinem Kommentar die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU. Der Prozess der europäischen Einigung müsse fortgesetzt werden - trotz der gegenwärtigen Schwierigkeiten, schreibt Nonnenmacher auf der Internetseite der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Seiner Meinung nach sei der Friedensnobelpreis ein Signal an die Europäer, die Mühe auf sich zu nehmen und an ihrem gemeinsamen Werk weiter zu arbeiten.

Bild: Screenshot Franfurter Allgemeine 12. Oktober 2012, 16:232012-10-12 16:23:22 © Süddeutsche.de/anri/mikö