00:49
Abe

Japanischer Ministerpräsident schlägt Trump für Friedensnobelpreis vor

Während Trump sich über die Nominierung freute, wollte Abe zu der Angelegenheit keine Stellung dazu nehmen.

Egon Bahr gestorben
Prantls Blick

Warum Politiker wie Brandt und Bahr so fehlen

Die Welt ist unsicher wie lange nicht. Die Teilnehmer der Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende stehen vor großen Aufgaben - denn Frieden ist kein natürlicher Zustand.

Die politische Wochenvorschau von Heribert Prantl

Friedensnobelpreis

Sie will kein Mitgefühl

Bei der Verleihung in Oslo fordert die jesidische Menschenrechtsaktivistin und Nobelpreisträgerin Nadia Murad die strafrechtliche Verfolgung von Kriminellen.

Macron meets Nobel Peace Prize winner
Jesidinnen in Deutschland

Drei Frauen

Shirin Kilo, Ghason Taha und Nadia Murad wurden von den Kämpfern des IS versklavt und vergewaltigt. Jeder von ihnen gelang die Flucht. Über drei Jesidinnen und ihr extrem unterschiedliches Schicksal in Deutschland.

Von Moritz Baumstieger, Volkmar Kabisch und Amir Musawy

Friedensnobelpreis

Gute Wahl

Das Osloer Komittee lenkt mit der Auszeichnung von Denis Murad und Denis Mukwege den Blick auf die Opfer sexueller Gewalt.

Von Isabel Pfaff

03:24
Vergewaltigung als Kriegswaffe

Eine der schlimmsten Gräueltaten der Menschheit

Weltweit wird sexuelle Gewalt gegen Frauen systematisch als Mittel der Kriegsführung eingesetzt. Der Friedensnobelpreis für Nadia Murad und Denis Mukwege zeigt, wie wichtig der Kampf gegen diese Unmenschlichkeit ist.

Videokolumne von Stefan Kornelius

Hambacher Forst
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Fabian Swidrak

Auf den Punkt Teaserbild
SZ-Podcast "Auf den Punkt"

Darum erhalten Murad und Mukwege den Friedensnobelpreis

Nadia Murad und Denis Mukwege sind im Kampf gegen sexuelle Gewalt vereint. Der Nobelpreis für die beiden ist gerechtfertigt, sind sich Isabel Pfaff und Moritz Baumstieger sicher.

Friedensnobelpreisträger Denis Mukwege und Nadia Murad
Friedensnobelpreis

Diese Auszeichnung war überfällig

Denis Mukwege und Nadia Murad werden für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt im Krieg geehrt. Es ist ein Preis für jene, die Frieden am dringendsten brauchen.

Kommentar von Isabel Pfaff

Friedensnobelpreis für Murad und Mukwege

Zwei, die sich der menschlichen Grausamkeit entgegenstellen

Der Friedensnobelpreis 2018 geht an zwei Menschen, die Unvorstellbares erleben mussten. Und die trotzdem ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt nicht aufgeben.

Von Sebastian Gierke

Nadia Murad und Denis Mukwege erhalten den Friedensnobelpreis 2018
Leserdiskussion

Friedensnobelpreis für Murad und Mukwege - eine gute Wahl?

Das Nobelpreiskomitee hat die UN-Sonderbotschafterin Nadia Murad und den kongolesischen Arzt Denis Mukwege für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt als Mittel des Krieges ausgezeichnet.

Nadia Murad und Denis Mukwege erhalten den Friedensnobelpreis 2018
Mukwege und Murad ausgezeichnet

Friedensnobelpreis für Kampf gegen sexuelle Gewalt im Krieg

Das Nobelpreiskomitee in Oslo ehrt Nadia Murad und Denis Mukwege für ihren Kampf gegen Vergewaltigung als Waffe.

10 Bilder
Verleihung in Oslo

Friedensnobelpreis 2018: Diese Kandidaten werden diskutiert

Die Nominierung von Donald Trump stellt sich als ungültig heraus, dafür kann der türkische Journalist Can Dündar auf die Aufzeichnung hoffen. Eine Übersicht.

Friedensnobelpreis

"Umstrittene Nobelpreise sind oft die wichtigsten"

Geir Lundestad war von 1990 bis 2015 Sekretär des Nobelpreiskomitees, das heute in Oslo den nächsten Friedensnobelpreisträger bekannt gibt. Was er verbessern würde - und welchen Preis seiner Amtszeit er für den wichtigsten hält.

Interview von Gunnar Herrmann

U.S. President Donald Trump speaks at a Make America Great Again Rally in Washington, Michigan
Trump und Nordkorea

Von "Feuer und Zorn" zum Friedensnobelpreis?

Seit den Fortschritten in der Korea-Krise wächst die Zahl derer, die US-Präsident Trump den Friedensnobelpreis wünschen. Allein die Debatte schmeichelt ihm sichtlich.

Von Christian Zaschke, New York

Malala Yousafzai Pakistan Besuch Swat
Malala zurück in Pakistan

Umjubelte Heimkehr mit Blumen und Kritik

Mehr als fünf Jahre nach dem Anschlag besucht die Friedensnobelpreisträgerin Pakistan. Dabei äußert sie sich auch zu kritischen Stimmen.

Nukleare Abrüstung

Kernschmelze

Beatrice Fihn kämpft für ein Verbot von Atomwaffen - bis vor Kurzem kannten sie nur Eingeweihte. Doch seit ihre Organisation Ican den Friedensnobelpreis bekommen hat, hören ihr auch die Mächtigen zu.

Von Tobias Matern

Friedensnobelpreis

Freude trotz Affront

Westliche Großmächte schicken ihre Botschafter nicht zur Ehrung für die Internationale Anti-Atomwaffen-Kampagne.

Friedensnobelpreis

Ein Preis als Pranger

Die Atomwaffen werden nicht damit verschwinden, aber...

Von Tobias Matern

Nobelpreisträger

Der eine spendet, der andere kauft sich eine Yacht

Eine knappe Million Euro bekommen die Nobelpreisträger zur ihrer Auszeichnung dazu - doch nicht jeder nutzt das Geld für wohltätige Zwecke.

Von Veronika Wulf

Erste Wasserstoffbombe
Atomwaffen

Das nukleare Fieber steigt

Ein Friedensnobelpreis für die Anti-Atom-Kampagne Ican ändert nichts: Die Bombe ist in der Welt und wird es bleiben. Politik und Diplomatie haben genug Erfahrung, um damit umzugehen. Doch US-Präsident Trump ignoriert die Lehren der Geschichte.

Kommentar von Stefan Kornelius

Friedensnobelpreis

Welt ohne Bombe

Ist es zu idealistisch, in Zeiten von Trump, Kim und Putin die Abschaffung von Atomwaffen zu fordern? Das Komitee des Friedensnobelpreises hat darauf eine klare Antwort gegeben.

Von Stefan Ulrich

Beatrice Fihn, Executive Director of the International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN), attends a news conference after ICAN won the Nobel Peace Prize 2017, in Geneva
Nukleare Abrüstung

"Wir sind keine Naivlinge"

Nuklearwaffen werden unspektakulär verschwinden, sagt Beatrice Fihn voraus. Sie leitet die Organisation Ican, die gerade mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Ein Gespräch über moderne Kriegsführung, heuchelnde Regierungen und das Umarmen von Bäumen.

Interview von Tobias Matern

Beatrice Fihn, Executive Director of the International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) and Daniel Hogsta, coordinator, celebrate after winning the Nobel Peace Prize 2017, in Geneva
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Julia Ley

Nobelpreis gegen das Atom-Rüsten

Es ist zum Fürchten

Nordkorea, Iran, Trump - die Verleihung des Friedensnobelpreises kommt genau zur rechten Zeit. Und erinnert die Welt daran, dass sie seit 1945 viel Glück gehabt hat.

Kommentar von Georg Mascolo