Friedensnobelpreis

Friedensnobelpreis, Preisträger, Hintergründe

Die Auszeichnung für besondere Dienste in der Friedensarbeit wird seit 1901 jedes Jahr am Todestag Alfred Nobels, dem 10. Dezember, in Oslo verliehen. Sie ist seit 2017 mit 9 Millionen Schwedischen Kronen (ca. 841.000 Euro) dotiert.

USA
:Wie Trump die „Operation gewaltige Wut“ erklärt

In einer nächtlichen Ansprache äußert sich der US-Präsident zum Angriff auf Iran. Demnach will er dessen Atomprogramm zerstören. Um den Sturz des Regimes soll sich das iranische Volk allerdings selbst kümmern.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Epstein Files
:Jeffrey Epstein und die Abgründe Norwegens

Die Norweger sahen sich immer als die Guten, aber was da jetzt mit den Epstein Files über das Land hereinbricht, erschüttert ihr Selbstbild fundamental. Und mittendrin im schmierigen Sumpf: Lichtfiguren der norwegischen Diplomatie.

SZ PlusVon Alex Rühle

MeinungDonald Trump
:Jeden Tag ein neuer Unsinn, auf den man starren muss

Dieser US-Präsident meint, ihm stehe allen Ernstes der Friedensnobelpreis zu – und benimmt sich wie ein Bub, der im Süßwarenladen abgewiesen wird. Die Frage ist erneut nur, welches Regal er als Nächstes umschmeißen wird.

SZ PlusKommentar von Alex Rühle

Grönland
:Friedensnobelpreis – oder ich schieße

Donald Trump schreibt in einer SMS an den norwegischen Ministerpräsidenten, er sehe sich in Grönland „nicht mehr verpflichtet, ausschließlich an Frieden zu denken“. Schließlich habe Norwegen ihm die hohe Auszeichnung vorenthalten.

SZ PlusVon Alex Rühle

Lateinamerika
:Auf diese beiden Frauen kommt es in Venezuela jetzt an

Nach dem US-Angriff und der Entführung Nicolás Maduros trifft nun die neue Staatschefin Delcy Rodríguez die wichtigen Entscheidungen. Die Friedensnobelpreisträgerin María Machado ist aus dem Spiel – aber wie lange?

SZ PlusVon Jan Heidtmann und Benedikt Peters

Iranische Friedensnobelpreisträgerin
:Mohammadis Familie berichtet von massiver Gewalt bei Festnahme

Drei Tage nach ihrer Verhaftung hört ihre Familie das erste Mal von der iranischen Aktivistin. Sie wisse nicht, wer sie festgenommen habe und wo sie sei.

Iran
:Friedensnobelpreisträgerin Mohammadi bei Trauerfeier festgenommen

Sie hatte an einer Zeremonie für einen unter dubiosen Umständen verstorbenen Anwalt teilgenommen, der in Iran politische Gefangene vertrat. Die Bundesregierung verurteilt die Festnahme.

Donald Trump
:Der Friedensstifter und die Tatsachen

Donald Trump hat sich selbst zum „Präsidenten des Friedens“ ernannt, weil er acht Kriege beendet oder verhindert haben will. Die Wirklichkeit ist aber: Viele der Konflikte gehen weiter.

SZ PlusVon Reymer Klüver und Paul Munzinger

Venezolanische Oppositionsführerin
:Friedensnobelpreisträgerin Machado in Oslo eingetroffen

Wenige Stunden nach der Preisverleihung ist die venezolanische Oppositionsführerin in Norwegen angekommen – trotz der Repressalien der autoritären Führung in ihrem Heimatland.

Friedensnobelpreis
:Machado kommt doch nach Oslo

Die Friedensnobelpreisträgerin kann nicht bei der Verleihung sein, heißt es zunächst – wegen der Drohungen der autoritären Führung in ihrer Heimat Venezuela. Dann ist sie plötzlich unterwegs.

SZ PlusVon Jan Heidtmann und Benedikt Peters

Venezuela
:Widerstandskämpferin mit Faible für Trump

Die Oppositionspolitikerin María Corina Machado soll diese Woche in Oslo den Friedensnobelpreis erhalten, weil sie Proteste gegen Diktator Maduros Wahlfälschung organisierte. Ob das Regime sie zur Preisverleihung reisen lässt?

SZ PlusVon Benedikt Peters

Ukraine
:„Es ist kein Frieden, wenn Russland nur eine Atempause bekommt“

Die ukrainische Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matwijtschuk über die Bereitschaft der Ukrainer, Land gegen Frieden zu tauschen, und die Frage, wie schwach Wolodimir Selenskij wirklich ist.

SZ PlusInterview von Sonja Zekri

Diplomatie
:Wie es um Trumps sieben „beendete Kriege“ steht

Thailand kündigt den „erweiterten Waffenstillstand“ mit Kambodscha auf, für dessen Unterzeichnung der US-Präsident extra anreiste. Mit seinen anderen Friedensbemühungen läuft es ähnlich bescheiden.

SZ PlusVon David Pfeifer

SZ-Podcast „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“
:„Der Hund und die Wurst, der Esel und die Karotte“

Kein Friedensnobelpreis für Donald Trump – und trotzdem ist es wichtig, dass der US-Präsident weiterhin glaubt, er könne die Auszeichnung irgendwann bekommen. Die neue Folge des Podcasts zwischen Berlin und New York.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Christian Zaschke

Nach Nobelpreis für Machado
:Venezuela schließt Botschaft in Norwegen

Nach der Entscheidung, dass der Friedensnobelpreis diesmal an die Oppositionsführerin Machado verliehen wird, schließt Venezuela die Botschaft in Oslo. Dabei handle es sich um eine interne „Umstrukturierung“, teilt das Außenministerium mit.

MeinungVenezuela
:Es ist fragwürdig, María Corina Machado den Friedensnobelpreis zu verleihen

Die Preisträgerin des Jahres 2025 hat einen Putsch unterstützt und engagiert sich in Netzwerken der extremen Rechten. Für Verbrüderung steht sie eher nicht.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

Venezuela
:Friedensnobelpreis für eine Untergetauchte

María Corina Machado wird mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Die 58-Jährige führt Venezuelas Opposition seit einem Jahr aus dem Untergrund. Sie stützt den Kurs des US-Präsidenten Donald Trump gegenüber ihrem Land – selbst wenn er den gewaltsamen Sturz des Präsidenten Maduro bedeutet.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Geschichtsbild
:Endlich Friede in Nahost?

So viele Anläufe dazu gab es schon, der im September 1993 war bislang der hoffnungsvollste.

Von Detlef Esslinger

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Friedensnobelpreisträgerin Machado: Venezuelas Eiserne Lady

Sie ist keine Versöhnerin, aber wer ist Venezuelas Oppositionsführerin María Corina Machado?

Von Christoph Gurk und Lars Langenau

MeinungFriedenspreis
:Das Nobelkomitee tat gut daran, nicht jenen Finsterling zu erwählen, sondern diese Lichtgestalt

Diesmal also wird die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado ausgezeichnet. Das ist eine gute, eine sehr gute Wahl – aus drei Gründen.

SZ PlusKommentar von Reymer Klüver

Oslo
:Friedensnobelpreis geht an Venezolanerin María Corina Machado

Die Oppositionspolitikerin erhält die Auszeichnung für ihren „unermüdlichen Einsatz“ für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes. Kanzler Merz gratuliert, die USA kritisieren die Entscheidung.

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Gaza-Deal: Ist der Krieg vorbei?

Trumps Deal für Gaza ist ein Durchbruch. Aber viele Fragen sind noch offen. Ist das wirklich der Weg zum Frieden?

Von Ann-Marlen Hoolt, Matthias Kolb und Alex Rühle

MeinungNahost
:Nie waren die Chancen auf ein Ende dieses Krieges so groß wie jetzt

Doch entscheidend ist, wie es weitergeht zwischen Israelis und Palästinensern. Überzeugende Lösungen hat kein Staatsmann vorzuweisen. Und ob Trump nun seinen Nobelpreis kriegt? Den meisten Menschen in Tel Aviv und Gaza dürfte es egal sein.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Donald Trump
:Gebt mir den Preis!

Während die Welt noch rätselt, wer wohl an diesem Freitag den Friedensnobelpreis bekommt, ist für Donald Trump schon klar, wer ihn unbedingt verdient. Er selbst. Norwegen bringt das ziemlich in die Bredouille.

SZ PlusVon Boris Herrmann und Alex Rühle

MeinungNahost
:Gebt Trump den Friedensnobelpreis

Ausgerechnet dieser US-Präsident ist die beste Chance, die Israelis und Palästinenser nun haben. Der Preis sollte für den Egomanen ein Ansporn sein, bei der Stange zu bleiben.

SZ PlusKommentar von Bernd Dörries

Nahostkonflikt
:Trump, der Friedensstifter?

Der US-Präsident ist besessen davon, den Friedensnobelpreis zu erhalten. Im Fall des Gaza-Kriegs haben seine Ambitionen immerhin bewirkt, dass er seine Riviera-Pläne aufgegeben hat.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Interview zum Friedensnobelpreis
:„Zum allergrößten Teil sind junge Menschen wunderbar“

Bernhard Hanel, Gründer des Weltkinderforums, schlägt einen ungewöhnlichen Preisträger für den Friedensnobelpreis 2026 vor: alle Kinder dieser Welt. Ein Interview über Donald Trump, den Krieg in Gaza und die friedliche Kraft der Kinder.

Interview von Lea Ehrenberg

Südostasien
:Was hinter dem Grenzstreit zwischen Thailand und Kambodscha steckt

Es geht um einen Tempel und um viel Geld: Am Mittwoch treffen sich Abgesandte beider Länder, um den Konflikt beizulegen. Dass die Aussichten auf Erfolg eher mau sind, liegt vor allem an Kambodschas Herrscher, der ganz andere Interessen verfolgt.

Von David Pfeifer

Internationale Beziehungen
:Muss nun auch Modi Trump für den Friedensnobelpreis vorschlagen?

Indiens Premier Modi soll im September in die USA reisen, um vor den UN zu sprechen. Spannender ist: Wird er dort den US-Präsidenten treffen? Trump hat Indien immerhin mit den weltweit höchsten Strafzöllen belegt.

SZ PlusVon David Pfeifer

80 Jahre Hiroshima und Nagasaki
:„Die Leute sagen zu mir: Bitte sterben Sie nicht“

Mahner für den Frieden braucht die Welt mehr denn je – doch Zeitzeugen wie Terumi Tanaka werden immer seltener. Er hat die schrecklichen Folgen der US-Atombomben in Japan erlebt. Aber hören die Mächtigen der Welt überhaupt noch zu?

SZ PlusVon Thomas Hahn

USA
:Wie Politiker Trumps fixe Idee vom Nobelpreis ausnützen

Bei Donald Trump kommt man am weitesten, wenn man ihn bei seiner Eitelkeit packt – und der Friedensnobelpreis würde dem US-Präsidenten besonders schmeicheln. Das haben auch andere Staatschefs erkannt.

SZ PlusVon Boris Herrmann

MeinungUSA
:Trump, dieser weltweit anerkannte Fachmann für Frieden durch Bunkerbrecher!

Benjamin Netanjahu schlägt den US-Präsidenten für den Friedensnobelpreis vor. Wo steht die Konkurrenz? Der Mann in Peking und der in Moskau halten sich bestimmt für genauso geeignet.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Seoul
:Südkoreas Opposition schlägt Trump für Nobelpreis vor

Die DP ist offenbar um ein gutes Verhältnis zum US-Präsidenten bemüht, der sich selbst durchaus als Friedensstifter sieht. Seine Aussichten dürften jedoch eher gering sein.

Nachruf
:Peanuts and Peace

Er galt als einer der schwächsten US-Präsidenten – und einer der besten Ex-Präsidenten. Nachruf auf den Erdnussfarmer, Politiker und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter.

SZ PlusVon Reymer Klüver

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Nobelpreis für Atomwaffengegner: Wie real die Gefahr wirklich ist 

Den Friedensnobelpreis 2024 bekommt die japanische Organisation Nihon Hidankyo, die sich gegen Atomwaffen engagiert. Warum wir die Atombombe nie wieder loswerden.

Von Stefan Kornelius, Lars Langenau

Friedensnobelpreis
:Späte Ehre für die Überlebenden der Atombomben

Aufopferungsvoll kämpfen die Mitglieder des japanischen Verbandes Nihon Hidankyo, damit niemand die Verheerungen durch nukleare Waffen vergisst. Die große Auszeichnung für sie passt in die Zeit. Und hätte trotzdem früher kommen sollen.

Von Thomas Hahn

MeinungJapan
:Der Friedensnobelpreis für Nihon Hidankyo passt in diese neue Zeit der atomaren Bedrohung

In der Organisation engagieren sich Überlebende der Bombenabwürfe aus Hiroshima und Nagasaki. Die Entscheidung aus Oslo erinnert die Welt daran, was der Einsatz von Kernwaffen bedeutet.

Kommentar von Hubert Wetzel

Oslo
:Friedensnobelpreis geht an japanische Anti-Atomwaffen-Organisation Nihon Hidankyo

Die Organisation wird damit für ihren Einsatz für eine Welt frei von Atomwaffen geehrt. Das teilt das norwegische Nobelkomitee in Oslo mit.

Teheran
:Sie ist größer als die, die sie gefangen halten

Narges Mohammadi, iranische Friedensnobelpreisträgerin, hat mehr Zeit ihres Lebens in der Zelle verbracht als zu Hause. Im Gefängnis wurde sie nun bis zur Bewusstlosigkeit geprügelt.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Bangladesch
:Friedensnobelpreisträger Yunus zu Haftstrafe verurteilt

Einem Gericht in Dhaka zufolge soll der 83-jährige Erfinder des Mikrokredits mit seiner Firma Arbeitsrecht verletzt haben.

Einblicke
:Wie finden Menschen in München inneren Frieden?

Ein besonderes Licht an stillen Orten entdecken. Von den Kleinen im Waldkindergarten lernen. Höfliche Gesten und ein Lächeln wertschätzen. Elf Erzählungen, wie man in diesen Zeiten Kraft schöpfen kann.

SZ PlusProtokolle von SZ-Autorinnen und -Autoren

Kein Jahr des Friedens
:Reden. Beten. Und sonst?

Warum es Papst Franziskus nicht gelingt, als Friedensdiplomat erfolgreich zu sein.

SZ PlusVon Marc Beise

Friedensnobelpreis
:Widerstand gegen die "Weiße Folter"

Am Sonntag wird der Friedensnobelpreis an die iranische Journalistin Narges Mohammadi verliehen. Sie hat eine Doku über die Brutalität der Haftbedingungen in Iran gemacht. Und sitzt nun wieder im Gefängnis.

SZ PlusGastbeitrag von Katajun Amirpur

Nachruf
:Eine Frage des Willens

Geduldiger Verhandler, Europäer, Staatsmann: Der frühere finnische Präsident und Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Von Alex Rühle

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Friedensnobelpreis für Iranerin Mohammadi: "Wir hören euch! Wir sehen euch!"

Die Menschenrechtlerin Narges Mohammadi bekommt den Friedensnobelpreis. Für die Islamwissenschaftlerin Katajun Amirpur ist das ein großer Zuspruch für die Protestbewegung.

Von Lars Langenau

MeinungFriedensnobelpreis
:Die Mutige

Die iranische Menschenrechtlerin Mohammadi hat die Auszeichung wahrlich verdient. Genauso wie Irans Regime die symbolische Ohrfeige.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Friedensnobelpreis
:Aus der Zelle für die Freiheit

Die Nobelpreisträgerin des Jahres 2023 heißt Narges Mohammadi. Die Iranerin kämpft seit Jahrzehnten für ein freies Land, auch während der Proteste im vergangenen Jahr. Wer ist die Frau, die gerade wieder in Haft sitzt – wie schon so oft in ihrem Leben?

SZ PlusVon Raphael Geiger

Oslo
:Narges Mohammadi bekommt den Friedensnobelpreis

Die renommierteste politische Auszeichnung der Welt geht in diesem Jahr an die iranische Menschenrechtsaktivistin. Sie sitzt derzeit im berüchtigten Evin-Gefängnis in Teheran - das Nobelkomitee fordert ihre Freilassung.

Philippinen
:Freispruch für Maria Ressa

Die Justiz entlastet die unerschrockene Reporterin, die mit ihren Recherchen den Zorn des Autokraten Rodrigo Duterte auf sich zog. Ein guter Tag für die Pressefreiheit, aber noch ist die Nobelpreisträgerin nicht außer Gefahr.

Von Arne Perras

Historie
:Zwei leise Stimmen gegen das Dröhnen des Hasses

Vor 30 Jahren einigten sich Israelis und Palästinenser in Washington auf den Oslo-Friedenprozess. Der Wunsch, den ewigen Kampf beizulegen, erfüllte sich nicht. Aber manche geben nie auf. Ein Treffen mit den letzten Optimisten in Nahost.

SZ PlusVon Peter Münch

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