Papstbesuch in Washington:Franziskus trifft in den USA ein

Der Empfang ist außergewöhnlich herzlich. Doch auf den Pontifex wartet ein politisches Programm mit heiklen Punkten.

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Papst Franziskus ist zu seinem ersten Besuch in den USA eingetroffen. Die Maschine des Pontifex landet nach ihrem Flug von Kuba auf einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundestaat Maryland. Es ist der erste Besuch des Kirchenoberhaupts in den USA und erst der vierte Besuch eines Papstes in den Vereinigten Staaten überhaupt.

U.S. President Obama welcomes Pope Francis to the United States as the Pontiff shakes hands with dignitaries upon his arrival at Joint Base Andrews outside Washington

Quelle: REUTERS

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In einer sehr seltenen Geste wird der Papst von US-Präsident Barack Obama, dessen Frau Michelle und beiden Töchtern am Flughafen empfangen, außerdem von Vizepräsident Joe Biden und seiner Frau.

Papst Franziskus in den USA

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Die Stimmung scheint, wie dieses Bild zeigt, fröhlich zu sein. Nun aber beginnt der spannendste Teil der Reise: In den USA erwartet Franziskus ein sehr politisches Programm mit vielen heiklen Punkten. Am Donnerstag wird er als erster Pontifex vor dem US-Kongress sprechen.

Pope Francis meets Fidel Castro in Havana

Quelle: dpa

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Franziskus kommt direkt aus Kuba. In dem sozialistischen Land hatte er für die versöhnende Kraft der Kirche geworben. Er wünsche sich eine Kirche, "die aufbricht, um Brücken zu spannen, Mauern zu durchbrechen und Versöhnung auszusäen", sagte der Argentinier in Santiago de Cuba. Der Vatikan spielte eine Schlüsselrolle bei der diplomatischen Annäherung zwischen den USA und Kuba, für deren Fortführung Franziskus in Kuba warb.

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Mit Spannung wurde erwartet, ob er sich auch zu dem seit 55 Jahren bestehenden US-Handelsembargo gegen Kuba äußern wird. Es soll zwar gelockert, aber nicht komplett aufgehoben werden. Kubas Staatschef Raúl Castro nannte das Embargo im Beisein des Papstes "grausam". Während des Fluges in die USA deutete der Papst jedoch an, er wolle das US-Embargo nicht ansprechen. "Das ist Teil der Verhandlungen", sagte er. In seiner Ansprache vor dem Kongress werde es generell um "binationale und multinationale Vereinbarungen" gehen.

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