Neue Spitzenposten in der EUWer wird Chef?

Die EU ringt um die Besetzung ihrer Spitzenposten: Nun kommt zum Geschacher um Parteibücher und persönlichen Animositäten eine weitere Konfliktlinie ins Spiel: Das Geschlechterverhältnis.

Seine Aufgabe ist es, unter den 27 EU-Staaten über die Besetzung der europäischen Spitzenposten zu erreichen: Der konservative schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt. Spätestens bis zum 1. Dezember muss das passiert sein, denn dann tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft. Doch kurz vor dem Sondergipfel am 19. November mehren sich die Bedenken an Reinfeldts Fähigkeiten. "Es könnte sein, dass nichts dabei herauskommt", sagt ein Außenminister, der nicht genannt werden will.

Die Zweifel sind begründet: Kurz vor dem Stichtag dreht sich das Kandidatenkarussel noch immer heftig, eindeutige Favoriten gibt es keine. Ein Überblick über die am häufigsten genannten Namen.

Foto: AFP

10. November 2009, 16:272009-11-10 16:27:00 ©