Am 18. Juli 1918 wurde Nelson Mandela, mit traditionellem Clannamen auch Madiba genannt, in der südafrikanischen Transkei als Häuptlingssohn des Xhosa-Stammes geboren. Seinen ursprünglichen Vornamen Rolihlahla, umgangssprachlich "Unruhestifter", musste Mandela auf einer Missionsschule gegen Nelson tauschen - die Weißen wollten einen afrikanischen Namen nicht aussprechen.

An der für Farbige bestimmten Universität Fort Hare studierte Mandela (hier auf einem Bild aus den frühen fünfziger Jahren) Jura und begann bereits während des Studiums, sich politisch zu engagieren. Als 20-Jähriger schloss ihn die Universität aus, sein Examen absolvierte Mandela per Fernstudium.

Bild: Getty Images 15. Juli 2008, 16:012008-07-15 16:01:00 © Südddeutsche.de/cag/esp/odg