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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Gesundheitsminister Jens Spahn und Lothar Wieler

(Foto: Hannibal Hanschke/AFP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Coronavirus

Spahn und Wieler mahnen: Schnelltests ersetzen Corona-Regeln nicht. Sie sollten vielmehr als Ergänzung der bisherigen Strategien gesehen werden. "Das letzte Frühjahr dieser Pandemie - lassen Sie es uns klug nutzen", sagt RKI-Chef Wieler. Aktuelle Meldungen aus Deutschland

Stiftung Warentest prüft FFP2-Masken. Selbst Masken mit hoher Filterwirkung schützen nur dann vor Coronaviren, wenn sie dicht am Gesicht sitzen. Das tun leider viele nicht, wie eine Untersuchung zeigt. Von Felix Hütten

EXKLUSIV Bayerische Polizei baut eigene Impfzentren auf. Sobald Impfstoff zur Verfügung steht, sollen die Beamten den Schutz erhalten - auch in Impfstraßen an den Präsidien. Innenminister und Gewerkschaften fordern eine höhere Priorisierung. Von Johann Osel

Was sonst noch wichtig war

Korruptionsermittlungen: CSU-Abgeordneter Nüßlein lässt Amt als Unionsfraktionsvize ruhen. Gegen den 51-jährigen Bundestagspolitiker wird unter anderem wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern im Zusammenhang mit dem Ankauf von Corona-Atemschutzmasken ermittelt. Nüßleins Anwalt teilt mit, dass sein Mandant die Vorwürfe für nicht begründet halte. Die Einzelheiten

Der Golfstrom ist so schwach wie seit 1600 Jahren nicht mehr. Wissenschaftler sind unsicher, ob dahinter der Klimawandel steckt. Klar ist: Ein weiteres Erlahmen der Umwälzströmung hätte gravierende Folgen. Von Benjamin von Brackel

Polizei in Thüringen geht gegen Neonazigruppe vor. Die "Turonen" gelten als hochkriminelle und brutale Rechtsextreme. Bei Razzien gegen deren Unterstützer finden die Ermittler Drogen und Waffen, berichtet Antonie Rietzschel.

Ex-IS-Anhängerin darf nicht nach Großbritannien zurück. Mit einem wegweisenden Urteil verwehrt das Oberste Gericht in London der gebürtigen Britin Shamima Begum die Rückreise in ihr Geburtsland. Zur Meldung

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Virus unterwegs. In einer Studie zu den Corona-Infektionen, die in den Sommerferien 2020 aus dem Ausland eingeschleppt wurden, kommt das RKI zu überraschenden Ergebnissen. Einige davon geben der Reiseindustrie gute Argumente an die Hand. Von Hans Gasser

Sophie hat ihren Freund erfunden. Fast fünf Jahre sind Sophie und Marlon ein Paar. Es gibt nur ein Problem: Marlon weiß nichts von der Beziehung. Von Liza Marie Niesmak

Stromausfälle in Texas: Schwimmen oder untergehen. Extremer Frost, extreme Strompreise: Der US-Bundesstaat erlebte zuletzt sehr ungewöhnliche Bedingungen. Die Texaner zelebrieren gerne ihre Eigenständigkeit und ihren Individualismus. Diesmal hat beides sie in die Katastrophe geführt. Von Claus Hulverscheidt

SZ-Leser diskutieren​

Was halten Sie vom EU-Impfpass? "Wird Zeit", findet Muskateller. "Warum sollte ein Geimpfter die gleichen Einschränkungen haben wie jemand, der die Impfung verweigert? Wer sich bewusst nicht impfen lässt, muss leider daheimbleiben." AWParis glaubt: "Ein Impfnachweis für Corona ist genauso banal wie einer für Gelbfieber, Hepatitis oder eine andere ansteckende Krankheit. Immer mehr Länder und Unternehmen werden ihn fordern. Das finde ich absolut normal. Einzige Bedingung: Der Nachweis darf erst verlangt/wirksam werden, wenn alle, die das wollen, tatsächlich die konkrete Möglichkeit hatten, sich impfen zu lassen." Diskutieren Sie mit.

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