Migration:Umfrage: Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge sinkt

Berlin (dpa) - Immer mehr Flüchtlinge erreichen Deutschland - gleichzeitig sinkt nach einer aktuellen Umfrage die Bereitschaft der Bürger, den Ankommenden zu helfen. Auf die Frage "Was würden Sie tun, um Flüchtlinge in Deutschland zu unterstützen?" antworten aktuell 38 Prozent mit "Nichts".

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Berlin (dpa) - Immer mehr Flüchtlinge erreichen Deutschland - gleichzeitig sinkt nach einer aktuellen Umfrage die Bereitschaft der Bürger, den Ankommenden zu helfen. Auf die Frage „Was würden Sie tun, um Flüchtlinge in Deutschland zu unterstützen?“ antworten aktuell 38 Prozent mit „Nichts“.

Vor zwei Monaten waren es 32 Prozent, wie aus einer repräsentativen Umfrage hervorgeht, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov nun zum zweiten Mal im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur online durchführte.

Demnach hat sich der Anteil der Bürger, die nach eigener Aussage schon einmal etwas für Flüchtlinge getan haben, seit Anfang September zwar leicht erhöht (von 18 auf 21 Prozent). Allerdings sagen nur noch 17 Prozent, sie hätten vor, Flüchtlinge zu unterstützen (nach 23 Prozent). Mehr Menschen als zuletzt antworten hier mit einem klaren Nein (62 statt 59 Prozent).

Deutlich weniger Befragte als vor zwei Monaten können sich vorstellen, Geld zu spenden (13 statt 18 Prozent). Unter denen, die bisher nichts getan haben, vertreten nun mehr die Ansicht, der Staat unternehme genug für Flüchtlinge (31 nach 27 Prozent).

Von den Bürgern, die bereits Flüchtlinge unterstützt haben, spendete der Großteil Sachen wie Kleidung oder Spielzeug. Andere halfen zum Beispiel bei Behördengängen oder in der Schule oder spendeten auch Geld. Nur ein sehr kleiner Teil der Befragten nahm selbst einen oder mehrere Flüchtlinge auf.

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