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Migration - Saarbrücken:Weniger Asylbewerber im Saarland

Saarbrücken (dpa/lrs) - 1459 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr ins Saarland gekommen. Das teilte das Innenministerium in Saarbrücken am Mittwoch mit. 2018 waren es nach einer damaligen Pressemitteilung des Innenministeriums noch 1730 Menschen, die über das EASY-System für die Erstverteilung von Asylsuchenden dem Saarland zugeordnet wurden.

Die meisten Geflüchteten kamen wie schon im Vorjahr aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Insgesamt wurden 2250 Asylanträge gestellt. 200 Personen wurden abgeschoben.

Zum vergangenen Jahreswechsel lebten 1301 Menschen in der zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach (Landkreis Saarlouis). Im Dezember wurden elf Menschen aus dem Saarland abgeschoben, 17 reisten freiwillig aus. Neu eingetroffen sind nach Angaben des Innenministeriums 107 Asylbewerber, die meisten von ihnen aus Syrien, der Republik Moldau und Afghanistan.

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