Seite Drei über Pegida-Anhänger:Hausbesuch

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Täglich schreiben Leserinnen und Leser an die "Süddeutsche Zeitung". Vor allem die Briefe der Anhänger von Pegida sind voller Wut, oft auch voller Hass. Zeit für ein paar Gespräche.

Von Bernd Kastner

Die Reise ins Pegida-Land beginnt mit der Lektüre älterer E-Mails an die Redaktion. "Der Artikel strotzt nur so von Blödheit", schreibt eine Leserin. Der Artikel hatte über den Protest gegen ein Asylheim berichtet, Rechtsextremisten waren die Wortführer - und sie fühlte sich angesprochen, "als aufmüpfiges rechtes Pack abgetan". Dabei sei die "Massenzuwanderung" schuld, dass München "nicht mehr die ehemals lebens- und liebenswürdige Stadt, sondern von Asylanten besetzt" sei, schreibt die Frau. Sie nennt, was nicht selbstverständlich ist, ihren Namen samt Anschrift. Jutta Wölk, München, Stadtteil Laim. Gleich nebenan entsteht ein Containerheim für Flüchtlinge. Frau Wölk, darf die Süddeutsche Sie mal besuchen?

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