Krankenhäuser:"Das bindet Kapazitäten und kostet Milliarden"

Lesezeit: 5 min

Krankenhäuser: Muss es überall ein Krankenhaus sein? Oder reicht in manchen Regionen auch ein Gesundheitszentrum?

Muss es überall ein Krankenhaus sein? Oder reicht in manchen Regionen auch ein Gesundheitszentrum?

(Foto: Lukas Barth/DPA)

Statt in teuren Kliniken sollten mehr Patienten ambulant behandelt werden, fordert Jonas Schreyögg. Zugleich will der Gesundheitsökonom das Vergütungssystem ändern, damit auch kleine Krankenhäuser überleben können.

Interview von Rainer Stadler

Viele Krankenhäuser schreiben seit Jahren Verluste, Pandemie und explodierende Energiekosten haben ihre Lage weiter verschärft. "Wenn wir da nicht schnell und auch wirklich drastisch reagieren, kommt es zu Schließungen", warnte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach am Wochenende. Gesundheitsökonom Jonas Schreyögg sieht die Krise dagegen als letzten Anstoß für eine große Systemreform - um Patienten in Deutschland mit weniger Kliniken besser zu versorgen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Frauen
»Ich finde die Klischees über Feministinnen zum Kotzen«
Smiling women stretching legs on railing; Dehnen
Gesundheit
"Der Schlüssel zu mehr Beweglichkeit ist der hintere Oberschenkel"
Nachruf auf Dietrich Mateschitz
Voller Energie
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Zur SZ-Startseite