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Katholische Kirche:"Wir sollen keine Moralagentur sein"

Kardinal Rainer Maria Woelki

"Wir müssen immer wieder klarmachen: Dass Frauen nicht zum Priester geweiht werden können, bedeutet keine Abwertung", sagt Kardinal Rainer Maria Woelki.

(Foto: Rolf Vennenbernd/picture alliance/dpa)

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki verteidigt die Entscheidung des Vatikans, Frauen weiterhin nicht zu Priestern zu weihen. Er erklärt, warum sich Versöhnung nach dem Missbrauchsskandal nicht kaufen lässt.

Kardinal Rainer Maria Woelki, 63, seit 2014 Erzbischof von Köln, gilt als Vertreter der Konservativen in der Bischofskonferenz; dem nun begonnenen Reformdialog in der katholischen Kirche in Deutschland, "Synodaler Weg" genannt, steht er skeptisch gegenüber. Sein Eintreten für Flüchtlinge hat ihn aber auch zum Feind der politischen Rechten gemacht.

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