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Jemen:Eingekesselt zwischen den Fronten

People collect recyclable waste at a rubbish dump outside Yemen's Red Sea port city of Houdieda

Müllkippe nahe der Hafenstadt al-Hodaidah. Vielerorts bleiben Abfälle wegen der Kämpfe auf den Straßen liegen - das erhöht die Seuchengefahr.

(Foto: Abduljabbar Zeyad/Reuters)

In Jemen können Hilfsorganisationen vier von elf Millionen Notleidender nicht erreichen.

Von Paul-Anton Krüger, Kairo

Der UN-Nothilfekoordinator für Jemen, Jamie McGoldrick, hat ungehinderten Zugang von Hilfsorganisationen zu allen Notleidenden in dem Land gefordert. Nach einem Besuch in dem seit Monaten belagerten Taizz, der drittgrößten Stadt des Landes, sagte er der Süddeutschen Zeitung, er hoffe, dass die Konflikt-Parteien die Neutralität der UN und anderer Hilfsorganisation anerkennen und es gelinge, einen entsprechenden Mechanismus zu etablieren. Taizz ist seit Monaten umkämpft zwischen der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition und den aufständischen Huthi-Milizen. Etwa 200 000 Menschen sind dort eingekesselt und von Hilfslieferungen abgeschnitten. Insgesamt können die Helfer derzeit etwa vier von elf Millionen bedürftiger Menschen landesweit nicht erreichen, sagte McGoldrick.

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