Japans Ministerpräsident tritt zurück:"Meine Kräfte sind erschöpft"

Kein Premier hat Japan länger regiert als Shinzo Abe. Nun tritt der zunehmend unpopuläre Landeschef wegen seiner angeschlagenen Gesundheit vorzeitig ab - und hinterlässt eine verunsicherte Regierungspartei.

Von Thomas Hahn, Tokio

Es fiel Shinzo Abe sichtlich schwer zu sagen, was er sagen musste. Er selbst hatte sicher nie geplant, auch seine zweite Amtszeit als Premierminister Japans mit einem Rücktritt aus Gesundheitsgründen vorzeitig zu beenden. Aber gegen die bitteren Wahrheiten des Lebens kann auch ein rechtskonservativer Machtmensch wie er nichts tun. In klarer, von kleinen Pausen unterbrochener Rede gab Abe also am Freitag in Tokio bekannt, dass er sein Amt vorzeitig niederlegen werde. Er dankte, er entschuldigte sich. Er sagte, bis sein Nachfolger gefunden sei, werde er das Kabinett weiter leiten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
FDP und Grüne
Geld oder Liebe
Jugend wählt
Denn sie wissen, was sie tun
Reden wir über Geld
"Die Bio-Elite verschärft die Ungleichheit"
Basic
Ein Bio-Markt steht sich selbst im Weg
Tag der offenen Tür in der Tesla Gigafactory
Autobranche
Eine fortwährende Respektlosigkeit namens Tesla
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB