Italiens Ex-Premier Silvio BerlusconiEin Mann, viele Fettnäpfchen

Silvio Berlusconi bezeichnete seine Heimat einst als "Scheißland" und sorgte zuletzt mit einem peinlichen Holocaust-Vergleich für Empörung. Es war nicht das erste Mal, dass der Cavaliere mit peinlichen Sprüchen, seltsamen Ideen oder diplomatischen Patzern Schlagzeilen macht.

Italiens ehemaliger Regierungschef Silvio Berlusconi hat seine Familie mit verfolgten Juden im Nationalsozialismus verglichen. "Meine Kinder sagen, sie fühlen sich wie jüdische Familien in Deutschland während des Hitler-Regimes. Wir haben wirklich alle gegen uns", sagte Berlusconi in einem Interviewband, aus dem italienische Medien vorab zitieren.

Berlusconi antwortete damit auf die Frage, ob die Gerüchte wahr seien, dass seine Kinder ihn angesichts der laufenden Gerichtsprozesse und anhaltenden Kritik zum Auswandern überreden wollen. Der Ex-Premier denkt indessen nicht daran, Italienzu verlassen. "Ich bin zu 100 Prozent Italiener. Meine Wurzeln habe ich hier", sagte er.

Es war nicht das erste Mal, dass der Cavaliere mit peinlichen Sprüchen, seltsamen Ideen oder diplomatischen Patzern Schlagzeilen macht.

Bild: dpa 7. November 2013, 10:302013-11-07 10:30:42 © sueddeutsche.de/ihe/bavo/jak/mati