#IchBinDresden:Dresdner wehren sich gegen Pegida

Rechtsradikale, Islamgegner, Flüchtlingshasser: Seit Pegida jede Woche in Dresden aufläuft, haben viele nur noch diese Assoziationen mit der Stadt. Eine Twitter-Initiative will das ändern.

"Ich bin Dresdner und ich gehe nicht zu Pegida" - mit diesem Slogan wollen sich Dresdner im Internet gegen die Vereinnahmung ihrer Stadt durch das ausländerfeindliche Bündnis Pegida wehren. Unter dem Hashtag #IchBinDresden stehen auch zahlreiche Prominente und Politiker auf Twitter für Weltoffenheit und Toleranz ein, kurz vor dem ersten Jahrestag der Demonstrationen des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses.

Pegida steht für "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes". Das Bündnis demonstrierte erstmals im Herbst 2014 in Dresden und fand anschließend viele Nachahmer in mehreren deutschen Städten und auch im Ausland. Zuletzt geriet das Bündnis wieder in die Schlagzeilen, weil bei der letzten Demonstration Galgen-Attrappen für Angela Merkel und Sigmar Gabriel herumgetragen wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

© SZ.de/dpa/dayk/odg
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