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G-20-Gipfel:Ich, meine Limousine, meine Leibwächter

Die mächtigsten Männer liefern sich einen verbissenen Wettkampf. Angela Merkel kommt zwar spät, bringt aber einen halbwegs versöhnlichen Abschluss auf den Weg.

"Angela! Angela", skandieren die Menschen auf den Straßen von Buenos Aires. Jedenfalls jene, die sich am Sonntag an der Ecke Gurruchaga/Guatemala im Stadtteil Palermo versammelt haben. Da gab es im Grunde wenig zu sehen, abgesehen von einer deutschen Bundeskanzlerin, die ein Grillrestaurant verlässt. Für eine gute Hundertschaft argentinischer Merkel-Fans war das aber eine kleine Sensation. Auch mehrere Fernsehsender berichteten live. Sie alle waren gekommen, um jene Frau zu bejubeln, die am Samstag per Linienflug angereist war, die am Sonntagabend einen Spaziergang durch die Stadt unternommen hatte, bevor sie mit kleiner Delegation bei "Don Julio" speiste - und die zwischendurch vermutlich noch den G-20-Gipfel zu einem halbwegs versöhnlichen Abschluss bewegt hatte.

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