DrohnenBedrohliche Augen am Himmel

Sie sollen Truppenbewegungen überwachen, Ziele für die Artillerie identifizieren oder Luftangriffe ausführen: Immer häufiger werden unbemannte, ferngesteuerte Luftfahrzeuge - Drohnen - eingesetzt, um das Leben der eigenen Soldaten zu schonen. Ein Überblick in Bildern.

Von Markus C. Schulte von Drach

Drohnen – "Predator" MQ-1

Sie sollen Truppenbewegungen überwachen, Ziele für die Artillerie identifizieren oder Luftangriffe ausführen: Immer häufiger werden unbemannte, ferngesteuerte Luftfahrzeuge - Drohnen - eingesetzt, um das Leben der eigenen Soldaten zu schonen. Ein Überblick in Bildern.

Die Predator RQ-1 war eine der ersten militärisch eingesetzten modernen Drohnen. Sie wurde in den 90er Jahren während des Bosnien- und des Kosovokriegs als fliegendes Auge eingesetzt. Auf die Aufklärungsdrohne RQ-1 folgte die bewaffnete MQ-1. Dieser Typ gehört noch immer zu den wichtigsten der US-Streitkräfte. Die Predator wird von den USA gegenwärtig wieder im Irak eingesetzt. Es handelt sich um eine sogenannte Male-Drohne: Medium Altitude, Long Endurance (Mittlere Höhe, lange Flugdauer).

Spannweite: 15 Meter, Einsatzradius: 740 Kilometer, Reichweite: 3700 Kilometer, Flughöhe: 7600 Meter, Flugdauer: 40 Stunden, Bewaffnung: zwei Stinger (Luft-Luft-Lenkflugkörper), zwei Hellfire (Luft-Boden-Lenkflugkörper).

Bild: TSgt Effrain Lopez/dpa 2. Juli 2014, 14:442014-07-02 14:44:42 © SZ.de