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Diplomatie:Wie auf dem Präsentierteller

A woman sits near a sign at Mount Bental, an observation post in the Israeli-occupied Golan Heights that overlooks the Syrian side of the Quneitra crossing

Panoramablick auf dem Berg Bental: Nach Osten schaut man nach Syrien, auf der anderen Seite gibt es freie Sicht ins Landesinnere Israels.

(Foto: Ammar Awad/Reuters)

Israel will die Golanhöhen "niemals verlassen" - und hofft auf die Unterstützung der USA. Eine Stippvisite soll von der Bedeutung des Orts überzeugen.

Um diese Zeit ist in Israel jeder froh, wenn Regen fällt, um die Wasserreserven aufzufüllen. Aber just an diesem Montag hätte das Wetter den Wünschen von Benjamin Netanjahu entsprechend gerne besser sein dürfen, stattdessen kam sogar noch stürmischer Wind dazu. Deshalb wurde die Stippvisite auf die Golanhöhen abgesagt, die Netanjahu extra für den nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton, angesetzt hatte. Am Vortag hatte Israels Premierminister in der gemeinsamen Pressekonferenz begründet, warum er mit Bolton dorthin reisen wollte: "Die Golanhöhen sind von enormer Bedeutung für unsere Sicherheit, und ich denke, wenn man vor Ort ist, versteht man sehr gut, warum wir den Golan niemals verlassen werden."

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