... ließ Bokassa es sich sieben Jahre lang gutgehen. Er kaufte ein Schloss in Versaille und zog mit 13 seiner Kinder dort ein. Auf dem Bild posiert der Ex-Diktator in seinem Schloss Hardricourt in der Nähe von Paris im September 1984.

1986 verließ Bokassa seine Residenz in Frankreich und reiste zurück in die Zentralafrikanische Republik. 1987 wurde er zum Tode verurteilt, anschließend aber begnadigt und freigelassen. Er starb 1996 in der Hauptstadt Bangui an einem Herzinfarkt und hinterließ siebzehn Frauen und mindestens 37 Kinder. Im Dezember 2010 wurde Bokassa vom zentralafrikanischen Staatschef François Bozizé postum vollständig rehabilitiert.

Bild: AFP 15. Februar 2011, 13:012011-02-15 13:01:06 © sueddeutsche.de