Demonstranten in der TürkeiMit Gasmasken und Barrikaden gegen die Staatsmacht

"Wir wehren uns, bis wir gewinnen": Erst ging es nur um einen Park, jetzt um Regierungschef Erdogan. In mehreren türkischen Städten ist es in der Nacht erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei gekommen.

Die Eindrücke in Bildern

1 / 15
REUTERS

"Wir wehren uns, bis wir gewinnen": Erst ging es nur um einen Park, nun um den als autoritär empfundenen Kurs von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan. In der Nähe des Istanbuler Büros des Premiers liefern sich Tausende Demonstranten in der Nacht erneut heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. 

2 / 15
AFP

Gasmasken und Barrikaden - die Demonstranten sind vorbereitet auf Wasserwerfer und Tränengas. Das harte Vorgehen der türkischen Polizei wird nicht nur von Aktivisten, sondern auch von der EU und den USA kritisiert.

3 / 15
REUTERS

Nicht nur in Istanbul, auch in anderen türkischen Städten ziehen in der Nacht zahlreiche Demonstranten auf die Straßen, um ihrem Unmut über die Regierung Ausdruck zu verleihen - auch in der Hauptstadt Ankara.

4 / 15
REUTERS

Wie auf einem Schlachtfeld sieht es auch in Izmir im Westen der Türkei aus. Dort setzte die Polizei Wasserwerfer gegen die Aktivisten ein.

5 / 15
AFP

Das gesamte Wochenende war in Istanbul und vielen anderen Orten der Türkei von den Protesten gegen die Regierung geprägt: Über den Taksim-Platz im Herzen Istanbuls ziehen am Morgen des 1. Juni dunkle Rauchschwaden. Die ganze Nacht hatten sich Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei geliefert.

6 / 15
AFP

Herausgerissene Pflastersteine und Barrikaden versperren eine Straße im Zentrum Istanbuls.

7 / 15
AFP

Mit Taucherbrille gegen Tränengas: Eine junge Frau protestiert auf dem Istanbuler Taksim-Platz gegen Ministerpräsident Erdogan. Auf einem Plakat ruft sie ihn zur Besinnung auf: "Ich bin kein König. Ich bin Ministerpräsident, gewählt von meiner Nation. Ich bin euer Diener, nicht euer Herr."

8 / 15
AFP

Demonstranten suchen hinter einem Sperrzaun Schutz vor der Polizei. Seit etwa einer Woche wehren sich immer mehr Menschen dagegen, dass der Gezi-Park im Zentrum der Metropole am Bosporus bebaut werden soll.

9 / 15
AFP

Ein Demonstrant auf dem Taksim-Platz in Istanbul trägt eine Guy-Fawkes-Maske.

10 / 15
AFP

Chemikalien aus nächster Nähe ins Gesicht: Ein Polizist besprüht einen Demonstranten mit einem "Chemie-Tayyip"-Plakat auf dem Taksim-Platz in Istanbul, um einem Einsatzfahrzeug Platz zu verschaffen.

11 / 15
AFP

Tränengas in der Luft über dem Gezi-Park in Istanbul: Augenzeugen berichten, dass sogar Bewohner weit entfernter Stadtteile noch unter den Folgen des Tränengases litten.

12 / 15
REUTERS

Unbeugsamer Widerstand: Mit Wasserwerfern und Chemikalien versucht die Polizei, den Taksim-Platz in Istanbul zu räumen - ohne Erfolg.

13 / 15
AFP

Gefangen im Nebel: Ein Demonstrant schützt sich gegen das Tränengas der türkischen Polizei mit einer alten Gasmaske.

14 / 15
AFP

Solidarität: Demonstranten helfen einander, mit den Folgen des Tränengases zurechtzukommen. Sogar aus Hubschraubern soll die Polizei die Gaskanister abgeschossen haben.

15 / 15
AFP

Protest auf dem Taksim-Platz: Manche tragen Gasmasken, andere versuchen mit provisorischen Mitteln, sich gegen die Wirkung des Tränengases zu schützen.

© Süddeutsche.de/jasch - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: