Die Sympathiewoge, die ihn in den Wochen vor der Wahl trug, machte den meist wortmächtigen Joachim Gauck zeitweise sprachlos. Es gab Demonstrationen für seine Wahl zum Bundespräsidenten, seine Facebook-Seite zählte mehr als 32.000 Unterstützer. Dennoch genügten die Sympathien im Volk nicht für einen Wahlsieg. Im dritten Wahlgang erhielt Kontrahent Wulff die Stimmen von 625 Delegierten, Gauck bekam 494 Stimmen.

Pro-Gauck Demonstration, am 14. Juni 2010 in Berlin.

Bild: dpa 28. Juni 2010, 09:212010-06-28 09:21:52 © sueddeutsche.de/liv