Berlin, im Juli 2008

Nachdem er sich bei den Vorwahlen gegen seine schärfste Kandidatin Hillary Clinton durchgesetzt hat, reist Obama nach Berlin, um vor 200.000 Menschen eine Grundsatzrede zur Weltpolitik zu halten. Dass die US-Präsidenten John F. Kennedy ("Ich bin ein Berliner") und Ronald Reagan ("Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer ein") berühmte Reden in der einst geteilten deutschen Hauptstadt hielten, war dem Wahlkampfteam des demokratischen Kandidaten sicher bewusst. "Jetzt ist die Zeit, neue Brücken zu bauen", ruft Obama in Berlin und fordert eine neue transatlantische Partnerschaft. Gemeinsam müssten die USA und Europa Iran dazu bringen von seinen Nuklearplänen abzusehen. Auch der Kampf gegen Probleme wie Terrorismus und den Klimawandel könne nur gelingen, wenn man global zusammen arbeite. Die Menschen an der Siegessäule reagieren auf Obamas Rede mit Sprechchören, Jubel und "Yes we can"-Rufen.

Bild: dpa 13. April 2011, 18:022011-04-13 18:02:16 © sueddeutsche.de/fiem/mati