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Indien und Bangladesch:Zyklon "Amphan" trifft auf Land

Der schwerste Wirbelsturm in der Region seit 20 Jahren trifft die beiden dicht besiedelten Länder mitten in der Pandemie. Mehr als drei Millionen Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Behörden versuchen in den Notunterkünften irgendwie für Abstand zu sorgen.

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Wirbelsturm Amphan hat mit viel Regen das Festland von Indien und Bangladesch erreicht. Experten erwarten Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Stundenkilometern und bis zu 15 Meter hohe Wellen. Betroffen sind Berichten zufolge auch dicht besiedelte Metropolen wie das indische Kolkata, das bis 2001 offiziell nach der englischen Bezeichnung Kalkutta hieß. Bislang mussten bereits mehr als drei Millionen Menschen in Sicherheit gebracht werden.

People reinforce the roof as they prepare for Cyclone Amphan in Cox's Bazar

Quelle: RO YASSIN ABDUMONAB via REUTERS

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Auch Küstenregionen mit vielen schlecht gebauten Hütten und das Rohingya-Flüchtlingslager mit mehr als einer Million Bewohnern sind von dem Zyklon bedroht.

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Behörden der beiden Länder gehen auch davon aus, dass wichtige Infrastruktur, Straßen, Gleise und Telekommunikationsmasten zerstört werden.

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Den Behörden zufolge wurden mehr als drei Millionen Menschen in Notunterkünfte gebracht. Einige Menschen hätten aber trotz der Gefahr nicht ihre Häuser verlassen wollen, da sie um Hab und Gut fürchteten.

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Die Corona-Pandemie macht die große Evakuierung noch schwieriger als sonst. Um Abstand zu gewährleisten, stellten Behörden beider Länder nach eigenen Angaben mehr Notunterkünfte zur Verfügung als sonst bei solchen Stürmen. Doch mehr Gebäude zu finden sei schwierig gewesen, da einige Notunterkünfte zurzeit als Quarantäne-Gebäude oder temporäre Unterkünfte für gestrandete Wanderarbeiter dienten. Teils würden in den Unterkünften Masken oder Desinfektionsmittel verteilt.

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Beide Länder kämpfen mit immer mehr Corona-Infektionen. In Indien gibt es inzwischen mehr als 106 000 bekannte Fälle und mehr als 3000 Tote. Trotz einer strikten Ausgangssperre hat sich die Kurve im zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt nach China nicht abgeflacht.

© SZ.de/olkl

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