Wetter in DeutschlandSchneechaos und Winterromantik

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsbaum zu stehen, wurde für viele zur Herausforderung: Schnee und Glätte legten an Heiligabend den Verkehr auf der Schiene, Straße und in der Luft lahm, auch am ersten Weihnachtsfeiertag kam es zu Verzögerungen. An manchen Orten in Europa war es jedoch romantisch.

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Rechtzeitig vor dem Weihnachtsbaum zu stehen, wurde für viele zur Herausforderung: Schnee und Glätte legten an Heiligabend den Verkehr auf der Schiene, Straße und in der Luft lahm, und auch am ersten Weihnachtsfeiertag kam es zu Verzögerungen. An manchen Orten in Europa war es jedoch ganz romantisch. Nach teilweise heftigen Schneefällen in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag gibt es noch immer vereinzelte Probleme im Auto-, Luft- und Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn kämpfte am Samstag bei starkem Wind vor allem mit Schneeverwehungen, bei der Lufthansa mussten nur noch wenige Flüge gestrichen werden. Allerdings sei die Lage mittlerweile "etwas entspannter" als an Heiligabend, sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Samstag. "Es gibt deutlich weniger bundesweite Störungen." In Niedersachsen mussten Feuerwehrleute mit Kettensägen ausrücken, um die Bahnstrecke von Lüneburg nach Dannenberg freizuräumen. Unter der Schneelast waren bei Lüneburg Bäume zusammengebrochen und auf die Gleise gestürzt.

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Weil der Verkehr im Land nicht mehr völlig brachlag, konnten viele Menschen den ersten Weihnachtsfeiertag nutzen, um die schönen Seiten des Winters zu genießen - zum Beispiel bei einer Schlittenfahrt auf einer verschneiten Streuobstwiese wie hier in der Nähe des baden-württembergischen Waldkirch.

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Immerhin bescherten die heftigen Schneefälle den meisten Deutschen weiße Weihnachten: Winterpanorama am Brandenburger Tor in Berlin, aufgenommen am Heiligen Abend.

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Keine Angst vor der Kälte: Hartgesottene Berliner  treffen sich am ersten Weihnachtsfeiertag  zum traditionellen Winterschwimmen auf dem Orankesee im Nordosten der Hauptstadt.

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Winter, bis der Schneepflug den Geist aufgibt: Die Meteorologen sagen voraus, dass strenger Frost und Schneefälle bis weit nach Weihnachten andauern werden. In Stralsund sollte man sich also um neues Räumgerät kümmern.

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Während es auf den Hauptachsen des Schienennetzes im Norden zwischen Hamburg, Hannover und Berlin zu Behinderungen kam, waren Teile von Fehmarn und Rügen von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Schneefräse der Deutschen Bahn versuchte das an Heiligabend vor der Fehmarnsundbrücke zu ändern.

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Den Flugpassagieren ergeht es nicht besser als den Bahnreisenden: Eine Frau machte am lange gesperrten Düsseldorfer Flughafen ein Weihnachtsschläfchen neben adventlicher Dekoration.

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Glätte! Das Winterwetter führte auch am Morgen des Heiligen Abends zu mehreren Unfällen, wie hier auf der A 67 Darmstadt-Mannheim nahe Lorsch.

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Andere konnten ihre Autos gar nicht erst bewegen, wie der Besitzer dieses Wagens in Mecklenburg-Vorpommern. Er steckte in einer Schneeverwehung fest.

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Manche gaben aber selbst bei diesen Verhältnissen nicht auf, wie diese Frau in Düsseldorf. Wenn es mit dem Auto zu gefährlich ist, dann holt man den Weihnachtsbaum eben mit dem Fahrrad. Schließlich war Heiliger Abend.

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Winterliche Synchron-Gymnastik in Aurich: Die Mülltonnen im praktischen blauen Design können auch als Straßenmarkierung benutzt werden.

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Der Winter hat auch seine romantischen Seiten, wie hier am Belfaster Flughafen in Nordirland. Wer dort am Vorabend des Weihnachtsfestes diesen Sonnenuntergang bewundern durfte, war doppelt froh: Denn im Gegensatz zu den Flughäfen in London und Dublin konnte man in Belfast auf den Start seiner Maschine hoffen.

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Rien ne va plus: Weniger romatisch gestaltet sich der 24. Dezember für die Reisenden am Pariser Flughafen Charles der Gaulle: Die Behörden ließen Notlager aufstellen, weil die Hälfte der Flüge gestrichen wurde.

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Den Mitgliedern des slowakischen Ladove-Medvede-Schwimmclubs konnte es nicht kalt genug sein: 30 von ihnen sprangen am Weihnachtsmorgen in den eisüberzogenen Zlate-Piesky-See bei Bratislava.

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Während Nordeuropa im Schnee versinkt, steht Venedig unter Wasser: Bei den letzten Weihnachtseinkäufen waren nasse Füße nicht zu vermeiden.

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