WetterDeutschland, Trockenland

Ungewöhnlich warme Temperaturen und Dürre verursachen niedrige Pegelstände vieler Flüsse. Der trockene Herbst macht aber nicht nur der Schifffahrt zu schaffen.

Mit Staunen blicken Spaziergänger und Anwohner derzeit auf den Rhein. Nach monatelanger Trockenheit zieht sich das Wasser des größten deutschen Flusses in eine immer schmaler werdende Fahrrinne zurück, verschiedene Pegel melden inzwischen historische Tiefstände. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach könnte 2018 eines der fünf trockensten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen vor mehr als 130 Jahren werden.

Der niedrige Wasserstand beeinträchtigt zunehmend die Schifffahrt. Mehrere Rheinfähren haben ihren Betrieb eingestellt. Nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung liegt es in der Verantwortung der Frachtschiffführer, ihre Ladung an die Fahrrinnentiefe anzupassen.

Foto: Anfang der Woche in Köln, Frachtschiffer manövrieren durch die verbleibende, schmale Fahrrinne.

Bild: dpa 19. Oktober 2018, 09:042018-10-19 09:04:55 © SZ.de/dpa/pvn/eca