Vulkanausbruch:Internet auf Tonga nach fünf Wochen wiederhergestellt

Vulkanausbruch: Eine Aschewolke und vulkanische Gase steigen nach dem Ausbruch eines unterseeischen Vulkans im Inselreich Tonga auf.

Eine Aschewolke und vulkanische Gase steigen nach dem Ausbruch eines unterseeischen Vulkans im Inselreich Tonga auf.

(Foto: New Zealand High Commission/dpa)

Mitte Januar war es auf dem Archipel zu der schweren Eruption gekommen. Dabei wurde ein wichtiges Unterseekabel zerstört, das zur Übertragung fast aller digitalen Informationen dient.

Fünf Wochen nach dem verheerenden Ausbruch des Untersee-Vulkans Hunga Tonga-Hunga Haʻapai haben die Menschen im Südseestaat Tonga erstmals wieder vollen Internetzugang. Auf der Hauptinsel Tongatapu und auf der Insel ʻEua seien die Verbindungen wiederhergestellt, berichteten lokale Medien am Dienstag. Ein wichtiges Unterseekabel, das zur Übertragung fast aller digitalen Informationen dient und durch das Seebeben an zwei Stellen gebrochen war, sei repariert worden.

Die "virtuelle Cyber-Dunkelheit" in dem Königreich sei damit beendet, schrieb das Nachrichtenportal Kaniva Tonga. Ein Anwohner jubelte auf Facebook: "Danke, Glasfaser-Internet. Jetzt können wir die Welt wieder sehen.

Bei der gewaltigen Eruption war es Mitte Januar zu schweren Zerstörungen auf dem Archipel gekommen. Das Inselreich im Pazifik mit 107 000 Einwohnern war zeitweise von einer dicken Ascheschicht bedeckt, die auch das Trinkwasser verschmutzt hatte. Experten zufolge war es eine der weltweit schwersten Eruptionen seit Jahrzehnten. Der Ausbruch löste einen Tsunami aus, der sogar weit entfernte Regionen wie Alaska, Japan und Südamerika erreichte. Nach dem Ausbruch gab es tagelang kaum Informationen von dem Archipel, das 2000 Kilometer nordöstlich von Neuseeland liegt.

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Die Eruption bei Tonga war eine der heftigsten seit Jahrzehnten. Satellitenaufnahmen zeigen eindrucksvoll die Gewalt der Natur. Wird die Aschewolke auch Folgen für das weltweite Klima haben?

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