Tornados wüten über USA:Mit tödlicher Zerstörungskraft

"Es ist wie ein Kriegsgebiet": Mehrere Tornados sind in den vergangenen Tagen über den Mittleren Westen der USA hinweggezogen und haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Mehr als zehn Menschen fielen den zerstörerischen Naturgewalten zum Opfer.

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Mehrere Tornados sind in den vergangenen Tagen über den Mittleren Westen der USA hinweggezogen und haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Mehr als zehn Menschen fielen den zerstörerischen Naturgewalten zum Opfer. Am schlimmsten traf es Harrisburg im Bundesstaat Illinois: Dort kamen am Mittwoch mindestens sechs Menschen ums Leben, mehr als hundert weitere wurden verletzt. Ein Tornado fegte mit Geschwindigkeiten von bis zu 270 Stundenkilometern über die Kleinstadt hinweg und zerstörte oder beschädigte etwa 300 Wohnhäuser und 25 Geschäfte. Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden. Feuerwehrchef Bill Summers sagte Reportern: "Es ist wie ein Kriegsgebiet." Möglicherweise muss mit weiteren Todesopfern gerechnet werden - Medienberichten zufolge gelten noch zahlreiche Menschen als vermisst.

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Wie der US-Wetterdienst mitteilte, gab es in den Bundesstaaten Nebraska, Kansas, Missouri, Illinois, Indiana und Kentucky seit Dienstag insgesamt 30 Warnungen vor Tornados. Die Naturgewalten zerlegten sogar Autos in ihre Einzelteile: In einem Teich bei Harrisburg schwimmt die vordere Hälfte eines Trucks. Andere Fahrzeuge ...

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... wurden durch die Kraft der Stürme in Häuser hineingeschleudert.

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Die Naturgewalten ließen Einkaufszentren und Lagerhallen einstürzen. In Harrisburg riss ein Tornado die komplette Außenwand eines Krankenhauses weg. "Es hörte sich an wie eine Explosion, als die Fenster und die Wand plötzlich weggerissen wurden", schilderte eine Krankenschwester das Unglück dem US-Fernsehsender CNN. Während von diesem Haus in Harrisburg zumindest noch die tragenden Wände stehen, ...

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... wurden andere Gebäude dem Erdboden gleichgemacht. Dieser Mann versucht aus den Trümmern zumindest einige Habseligkeiten zu retten.

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Viele Menschen in Harrisburg haben durch die verheerende Tornado-Serie alles verloren. Der Bürgermeister der Stadt zeigte sich davon sichtlich betroffen: "Es bricht mir das Herz", erklärte Eric Gregg.

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Mit Humor nehmen diese Jugendlichen die massiven Schäden: "Zu verkaufen! Renovierungsbedürftig", sprüht eine Teenagerin an die Wand eines zerstörten Wohnhauses in Harrisburg. Auch ein künstliches Bein hat das Trio aus den Trümmern geborgen.

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Der Bundesstaat Missouri wurde ebenfalls von Tornados heimgesucht, hier starben zwei Menschen. In der Stadt Branson blieb in diesem Haus zwar das Porzellan in den Regalen - das Gebäude selbst hielt der gewaltigen Kraft der Wirbelstürme jedoch nicht Stand.

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Mehrere Fenster gingen im Hilton-Hotel in Branson zu Bruch. Auf die Bewohner des Mittleren Westens kommen weitere gefährliche Monate zu: Die Tornado-Saison hat hier erst begonnen.

© Süddeutsche.de/AFP/dpa/dapd/jobr - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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