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Luftfahrt:Ryanair-Maschine landet außerplanmäßig in Thessaloniki

Grund dafür war ein falscher Feueralarm: Die Boeing, die auf dem Weg von Berlin nach Athen war, war mit 164 Menschen besetzt.

Wegen einer falschen Feueralarmanzeige musste ein Ryanair-Flugzeug auf dem Weg von Berlin nach Athen in Thessaloniki am Freitag außerplanmäßig landen. Alle Passagiere seien wohlauf, berichtete der griechische Staatsrundfunk (ERT). Wie und wann die Passagiere weiter nach Athen gebracht werden sollten, blieb zunächst unklar.

Die Piloten des Fluges FR170 hatten, als die Maschine über die Hafenstadt Thessaloniki flog, wegen eines Feueralarms im Cockpit sofort eine Notlandung beantragt. Im Flughafen von Thessaloniki sei Alarm signalisiert worden. Die Maschine landete aber ohne Probleme, berichteten örtliche Nachrichtenportale von Thessaloniki.

Die Maschine war mit 164 Menschen besetzt, davon sechs Crewmitglieder. Ursprünglich hätte der Flug am späten Nachmittag in Athen landen sollen. Auf der Website des Flughafens war beim Flugstatus vermerkt, dass die Maschine aus Schönefeld umgeleitet worden sei.

Das Zivilschutzministerium in Athen bestätigte den Vorfall. Die Boeing 737-800 sei schließlich sicher in Thessaloniki gelandet. Alle Passagiere sowie die Besatzung hätten die Maschine unbeschadet verlassen können.

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hatte den wegen der Corona-Epidemie längere Zeit ausgesetzten Linienflugbetrieb von und nach Deutschland am 1. Juli wieder aufgenommen. Wegen der Reisebeschränkungen hatte die Airline ebenso wie die anderen Fluggesellschaften ihr Programm seit März auf ein Minimum heruntergefahren.

© SZ

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