Promis der Woche Dieser Schauspieler klaut kein Bier

Der Dieb im Supermarkt sieht ihm zum Verwechseln ähnlich, doch "Friends"-Star David Schwimmer beteuert glaubhaft seine Unschuld. Amy Schumer verkündet kreativ ihren Nachwuchs und Selma Blair wird aufgemuntert.

Caitlyn Jenner

Einen Politiker erst zu wählen und dann von seinen Entscheidungen enttäuscht zu werden, haben wohl viele Menschen schon erlebt. US-Promi Caitlyn Jenner hat ihrem Ärger darüber nun öffentlich Luft gemacht. Die Transgender-Aktivistin ist eigentlich klare Unterstützerin der Republikaner. 2016 hatte sie Donald Trump gewählt. Er sei der erste republikanische Präsidentschaftskandidat, der sich für die "wertvolle und verletzliche Community" von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender hätte einsetzen wollen, schrieb Jenner am Donnerstag in einem Beitrag für die Washington Post. "Traurigerweise lag ich falsch."

Offenbar plant Trump derzeit einen neuen Gesetzesentwurf, wonach das Geschlecht einer Person künftig ausschließlich anhand der Genitalien bei der Geburt definiert ist. Nicht nur diesen Plan findet Jenner, die 2015 bekannt gab, eine Transfrau zu sein, gar nicht gut. "Das ist Politik in ihrer schlimmsten Form. Das ist inakzeptabel und erschütternd", klagt sie, die als Bruce Jenner einst Olympia-Gold im Zehnkampf gewann. "Es hat mich tief persönlich verletzt."

Bild: REUTERS 26. Oktober 2018, 17:302018-10-26 17:30:13 © SZ.de/dpa/afp/ankl/ick/rus