Leute:"Ich habe in meinem Leben Prüfungen gehasst"

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Leute: Peter Maffay musste als Coach in der Castingshow "The Voice of Germany" Stimmen bewerten.

Peter Maffay musste als Coach in der Castingshow "The Voice of Germany" Stimmen bewerten.

(Foto: Robert Michael/dpa)

Peter Maffay mag keine Noten, Matthew Perry keine Dating-Apps, Michael Herbig keine Horrorfilme, und Wolke Hegenbarth will kein zweites Kind.

Peter Maffay, 73, Rocksänger, hadert damit, benotet zu werden. "Ich habe in meinem Leben Prüfungen gehasst. Wenn jemand zu mir gekommen ist und meinte, ich kriege die Note 5, habe ich gesagt: ,Welches Recht nimmt sich jemand raus, das zu beurteilen‛", sagte Maffay der Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt viele Kriterien, die entscheidend sind und vielleicht gar nicht benotbar sind."

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(Foto: Brad Barket/dpa)

Bruce Springsteen, 73, US-Rockmusiker, denkt nicht ans Aufhören. "Ich kann mir den Ruhestand nicht vorstellen, nein", sagte er in der Radiosendung "The Howard Stern Show". Wenn er arbeitsunfähig werde, sei das etwas anderes, aber: "Ich meine, schau dir Johnny Cash an, Pete Seeger." Beide Musiker spielten bis ins hohe Alter. "Ich schaue mir diese Typen an und denke: 'Ja, ich weiß nicht, ob ich immer noch dreistündige Shows machen werde, aber ich habe so viele verschiedene Arten von Musik, die ich spielen und machen kann'", sagte er.

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(Foto: Ralf Müller/Imago/Photopress Müller)

Wolke Hegenbarth, 42, Schauspielerin, will kein zweites Kind. "Ich war natürlich darauf vorbereitet, dass sich einiges in meinem Leben ändern wird", sagte sie im Interview mit dem Spiegel über die Geburt ihres Sohnes 2019. Doch es sei in jeder Hinsicht viel anstrengender gewesen, als sie gedacht hätte. "Damit, dass ich als Individuum gar nicht mehr existiere, nichts mehr machen kann, nicht mehr schlafe - damit habe ich nicht gerechnet." Obwohl ihr Partner sie sehr unterstützt habe, habe sie acht Monate lang nicht richtig durchgeschlafen. "Ich hatte das Gefühl, ich bin die Einzige, der es so geht. Egal, wo man hinschaut, endet die Geschichte immer damit, dass die Frau ihr Baby bekommt und glücklich ist."

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(Foto: imago/Future Image)

Matthew Perry, 53, US-Schauspieler, hat Schluss gemacht mit Dating-Apps. "Ja, ich bin davon weg. Für immer", sagte Perry in einem Interview mit US-Moderator Andy Cohen bei Radio Andy. "Ich bin mir nicht sicher, wie man Leute kennenlernt, aber das ist nicht der richtige Weg." Im Moment sei er Single, sagte der "Friends"-Star weiter. Abstinenz von Alkohol und Drogen fände er gut bei einer potenziellen Partnerin, aber keine Voraussetzung. Perry hat in der vergangenen Monaten öfter über seine Suchterkrankung und die Entzüge, die er zum Teil schon während seiner Zeit am Set von "Friends" durchgemacht hat, gesprochen. Erst im Oktober sagte er der New York Times, dass er seit 18 Monaten nicht mehr trinke und keine Drogen mehr nehme. Perry war mit seiner Rolle als Chandler Bing in der Sitcom "Friends" (1994 bis 2004) über eine Gruppe von Freunden in New York bekannt geworden.

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(Foto: Friso Gentsch/dpa)

Karl-Theodor zu Guttenberg, 50, Lobbyist und ehemaliger Bundesverteidigungsminister, will nicht in die Politik zurückkehren. "Nach meinem Empfinden habe ich in der Politik nix mehr zu suchen", sagte er im Interview mit Stern vor seinem ersten Einsatz als RTL-Moderator. Guttenberg wird unter anderem am 11. Dezember mit Thomas Gottschalk den Jahresrückblick "Menschen, Bilder, Emotionen" moderieren. Auf die Frage, warum er sich die neue Rolle zutraue, sagte er: "Ich mag viel versemmelt haben, aber der öffentliche Auftritt war meistens irgendwie gelungen." Im März 2011 hatte Guttenberg (CSU) wegen einer Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit seine politischen Ämter niedergelegt.

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(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Michael "Bully" Herbig, 54, Schauspieler und Regisseur, schaut sich nicht gern Gruselfilme an. "Ich finde Horrorfilme anstrengend", sagte Herbig vor der Premiere des Kinderfilms "Hui Buh und das Hexenschloss" in München. Als Teenager habe er sich solche Filme noch als Mutprobe angesehen, aber jetzt empfinde er das Anschauen als körperlich anstrengend. "Als ich damals ,Seven‛ im Kino gesehen habe, hatte ich am Ende einen nassen Rücken." Daher gehe er lieber ins Kino, um sich zu amüsieren.

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