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Präfektur Fukushima:Erdbeben erschüttert Nordosten Japans

Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat den Nordosten Japans erschüttert. Das Epizentrum lag in der Präfektur Fukushima, dort wurde Medienberichten zufolge eine Person verletzt. Das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat nach ersten Meldungen keinen weiteren Schaden genommen.

Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am frühen Freitagmorgen (Ortszeit) den Nordosten Japans erschüttert. Nach Angaben der japanischen Erdbebenwarte lag das Epizentrum vor der Küste der Präfektur Fukushima, der Erdstoß ereignete sich in einer Tiefe von 50 Kilometern.

Berichten eines Fernsehsenders zufolge wurde bei dem Beben in der Stadt Fukushima eine Person verletzt. Informationen über weitere Verletzte oder Schäden wurden bisher nicht bekannt. Auch eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben.

Die US-Erdbebenwarte gab das Beben, das noch in der 220 Kilometer entfernten Hauptstadt Tokio Häuser schwanken ließ, mit einer Stärke von 5,9 an. An dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi seien nach ersten Erkenntnissen keine neuen Schäden festgestellt worden, berichtete die Betreibergesellschaft Tepco.

Die Region war im März von einem verheerenden Erdbeben der Stärke 9,0 und nachfolgendem Tsunami getroffen worden, etwa 23.000 Menschen kamen ums Leben oder sind vermisst. Die dadurch ausgelöste Katastrophe im Atomkraftwerk Fukushima war der schwerste Atomunfall seit Tschernobyl vor 25 Jahren.

© sueddeutsche..de/dpa/dapd/afp/feko
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