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Notfälle - Greifswald:Explosionsgefahr gebannt: Alte 100-Kilo-Gasflasche war leer

Deutschland
Das Schild "Vorsicht! Explosionsgefahr!". Foto: Julian Stähle/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild (Foto: dpa)

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Greifswald (dpa/mv) - Eine verrostete große Gasflasche hat in Greifswald für größere Verkehrsbehinderungen gesorgt. Der alte Druckbehälter war bei Arbeiten im Hafenbecken des Ryck von Tauchern entdeckt worden. Da nicht klar war, was die rund 100 Kilogramm schwere Flasche enthielt und unter welchem Druck sie stand, wurde sie herausgehoben, mit Kies abgedeckt und und von der Feuerwehr gekühlt. Zudem wurde der Fundort weiträumig abgesperrt.

Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitteilte, untersuchten Spezialisten die mannshohe Flasche und fanden heraus, dass sie kein explosives Schweißgas enthielt wie ursprünglich befürchtet. Die seit Donnerstagabend sicherheitshalber eingeleiteten Sperrungen konnt noch am Freitagvormittag wieder aufgehoben werden.

In dem Hafen laufen gerade Arbeiten an der Kaikante. In solchen Stahlflaschen befindet sich unter normalen Umständen explosives Acetylengas, was etwa beim Schweißen und Brennschneiden von Metall verwendet wird. Für diesen Fall waren die Gasspezialisten angefordert worden. Die Fundstelle liegt an einer der Hauptverkehrsstraßen der Altstadt. Bewohner mussten ihre Häuser aber nicht verlassen. Unklar blieb, wie die Stahlflasche in den Fluss gekommen war.

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