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Nach Zusammenbruch:Kanye West aus Klinik entlassen

Kanye West

Der Musiker Kanye West vergangenes Jahr in Paris.

(Foto: dpa)

Nach wirren Auftritten war der Musiker wegen psychischer Erschöpfung vor mehr als einer Woche ins Krankenhaus gebracht worden.

Zehn Tage nach seiner Einlieferung ist der Musiker und Designer Kanye West mehreren Medien zufolge aus dem Ronald-Reagan-Krankenhaus in Los Angeles entlassen worden. Seine Ehefrau Kim Kardashian West habe ihn zusammen mit seinem Leibarzt in das Wohnhaus der Familie in Calabasas gebracht, berichtete das Promiportal TMZ.

West war Ende November durch mehrere denkwürdige Auftritte bei seiner Konzerttournee aufgefallen: Statt Lieder zu spielen, hatte er wirre Reden über die US-Wahl und Facebook-Chef Marc Zuckerberg gehalten und erwähnt, dass er Angst vor angeblichen Schergen seines Genrekollegen Jay-Z, Ehemann von Beyoncé, habe. Nach heftigen Buhrufen war West von der Bühne gegangen und hatte das Konzert damit ohne Erklärungen beendet.

Gerüchte über einen Nervenzusammenbruch machten die Runde

Zu Anfang der folgenden Woche hatte er dann alle ausstehenden Konzerte seiner Tournee abgesagt. Wenig später wurde bekannt, dass sein Leibarzt den Musiker wegen "schwerwiegenden Schlafentzugs" und Erschöpfung ins Krankenhaus überwiesen hatte. Gerüchte über einen Nervenzusammenbruch und eine mögliche Psychose machten in den Boulevardmedien die Runde.

Genesen scheint West trotz seiner Entlassung noch nicht zu sein: Er stehe weiterhin unter medizinischer Behandlung und lerne, mit Stress umzugehen, meldet das Magazin People unter Berufung auf das Umfeld des Rappers. Die Familie seiner Frau Kim Kardashian und ihre gemeinsamen Kinder North und Saint seien bei ihm.

© SZ.de/ees/vbol

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