Leute des Tages:Hurra, hurra, die Schule singt

Britische Lehrerinnen und Lehrer begrüßen die nach dem Lockdown zurückkehrenden Kinder mit einem Take-That-Song.

lehrer
(Foto: King's Rochester/Youtube)

Catherine Openshaw, Ben Charles und Tom Morgan, britische Lehrerinnen und Lehrer, haben die an diesem Montag nach dem Lockdown in die Schule zurückkehrenden Kinder singend begrüßt. Sie veröffentlichten ein auf dem Sportplatz der Schule aufgenommenes Youtube-Video, das Tausende Male angesehen wurde. Als Willkommenssong haben sich "Back for Good" von der 90er-Jahre Teenieband Take That ausgesucht, den Text jedoch pandemiebedingt etwas umgedichtet. Aus: "Alles, was ich gesagt habe, alles was ich getan habe, ich habe es nicht so gemeint" wurde in der Schulversion "Alles, was wir gesagt haben, alles, was wir getan haben, wir haben es geschafft." Das frühere Take-That-Mitglied Garry Barlow fand den Song gut. Er likte das Video und schrieb: Love this!

Ein Spaziergang mit Stefanie Stappenbeck
(Foto: Jens Kalaene/dpa)

Stefanie Stappenbeck, 46, Schauspielerin, hat von ihrer Schockstarre zu Anfang der Corona-Krise erzählt. "Vier Wochen lang war ich richtig erschrocken. Wer weiß, wie es überhaupt irgendwann weitergeht? Können wir jemals noch einmal drehen? Kommt jetzt zwei Jahre gar nichts?", sagte Stappenbeck der Deutschen-Presse-Agentur. Sie habe aber sehr viel Hilfsbereitschaft in der Familie und unter Freunden erlebt. Und dem Homeschooling und dem Lockdown könne sie auch positive Seiten abgewinnen. "Dass wir zurückgeworfen werden darauf, mal Zeit allein zu verbringen, in kleinen Kreisen, nicht immer ,raus, raus, raus und Party': Ich finde das auch sehr bereichernd."

Nils Petersen
(Foto: Tom Weller/dpa)

Nils Petersen, 32, Fußballspieler, schwitzt weniger. Die pandemiebedingten Geisterspiele in der Fußball-Bundeliga hätten in diesem Sinne auch einen Vorteil. "Ich hasse dieses Gefühl von Aufregung, Nervosität, Bauchschmerzen, da gehst du dreimal auf Toilette und schwitzt viel, das ist unangenehm. Das ist jetzt alles ein bisschen weniger, weil das direkte Feedback der Leute fehlt", sagte der Stürmer des SC Freiburg dem Kicker. Die Spiele derzeit fühlten sich teilweise wie Training an.

© SZ/olkl/nas
Zur SZ-Startseite

SZ PlusMeghan und Harry
:Chronologie einer Entfremdung

Prinz Harry und Herzogin Meghan polarisieren. Aber wie konnte es so weit kommen, dass das Paar, das als Hoffnung der britischen Monarchie galt, sich mit der königlichen Familie zerstreitet?

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB