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Kriminalität - Stralsund:Viele Strafverfahren durch mobile Kontrollen des Zolls

Deutschland
Der Schriftzug "Zoll" auf der LED-Anzeige auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs des Zolls. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Stralsund (dpa/mv) - Im vergangenen Jahr haben die mobilen Kontrolleinheiten des Hauptzollamtes Stralsund insgesamt 634 Straf- und Bußgeldverfahren eingeleitet. 2020 wurden rund 82 000 Menschen und Fahrzeuge von den mobilen Teams untersucht, wie der Zoll am Donnerstag mitteilte. Diese Kontrollen hätten zur Beschlagnahme von 217 verbotenen Gegenständen wie etwa Luftdruckwaffen, Messer und Elektroschocker geführt. Zudem seien rund 1900 verbotene Feuerwerkskörper und etwa 100 Kilogramm Betäubungsmittel sichergestellt worden. Vor Ort seien offene Geldforderungen des Bundes in Höhe von 350 000 zwangsvollstreckt worden.

Die bei dem Hauptzollamt ansässige Vollstreckungsstelle erhielt den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 71 626 Aufträge. Dabei seien Forderungen von rund 32,5 Millionen Euro eingetrieben worden, knapp fünf Millionen Euro mehr als noch 2019. Der größte Anteil wurde laut Zoll an Sozialversicherungsträger zurückgezahlt.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-496135/2

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