bedeckt München

Hurrikan:"Irma" verwüstet die Karibik

Noch nie hat ein so heftiger Wirbelsturm den Atlantik heimgesucht. Schon bevor der Hurrikan an der US-Küste auf Festland trifft, sind auf Karibik-Inseln Tausende ohne Strom, ihre Häuser sind zerstört.

8 Bilder

-

Quelle: AFP

1 / 8

Überflutete Straßen, zerstörte Häuser, zusammengebrochene Telefonleitungen: Der Hurrikan Irma ist in der Nacht in der Karibik auf Land gertroffen und hat dort schwere Schäden angerichtet. Besonders betroffen sind die Inseln Barbuda, Saint-Barthélemy und Saint-Martin. Auch die Nordküste von Puerto Rico ist betroffen.

-

Quelle: Dutch Defence Ministry/Gerben van Es/AFP

2 / 8

Auf der Insel Saint-Martin kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, 50 wurden verletzt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte seine Staatsbürger bereits darauf eingestellt, die materiellen Schäden auf den Inseln könnten "erheblich" ausfallen. Saint-Martin gehört zu Frankreich und den Niederlanden.

-

Quelle: AFP

3 / 8

Beide Länder haben bereits Hilfsgüter und Einsatzkräfte losgeschickt. Präsident Macron kündigte an, in den kommenden Tagen in die Überseegebiete reisen zu wollen.

Waves crash against the seawall in Fajardo as Hurricane Irma slammed across islands in the northern Caribbean

Quelle: REUTERS

4 / 8

Mehr als die Hälfte der drei Millionen Einwohner dort sind in der Folge des Hurrikans ohne Strom. Flüsse traten über ihre Ufer, Bäume knickten um. Gouverneur Ricardo Rossello forderte die Nationalgarde an und ließ Notunterkünfte für etwa 62 000 Menschen öffnen.

-

Quelle: AP

5 / 8

Donald Trump hatte den Notstand für Puerto Rico, die Jungferninseln und Florida ausgerufen. Die Aussichten seien "nicht gut", sagte er.

-

Quelle: AP

6 / 8

Der Hurrikan soll am Wochenende im US-Bundesstaat Florida auf Land treffen. Dort bereiten sich die Bewohner bereits auf Überflutungen vor. In der Stadt Sarasota bekam jeder Bewohner zehn Sandsäcke, um Häuser und Wohnungen zu schützen.

Florida Begins Preparing For Hurricane Irma

Quelle: AFP

7 / 8

Auch die Supermärkte in Florida wurden leer gekauft, an Tankstellen bildeten sich lange Warteschlangen. Die Behörden ordneten für Teile der Stadt Miami Zwangsevakuierungen an. Der extrem starke Wirbelsturm könnte in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) dort auf Land treffen. Bewohner der gefährdeten Überschwemmungszone A müssen ihre Häuser verlassen, darunter sind auch die Bewohner des bei Touristen sehr beliebten Stadtteils Miami Beach. Bewohner außerhalb der Evakuierungsgebiete wurden aufgefordert, ihre Häuser zu schützen und sichere Unterkünfte aufzusuchen.

-

Quelle: AP

8 / 8

Noch bevor der Sturm mit einer Ausdehnung von der Größe Frankreichs in der Nacht auf Land traf, hatte ihn das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA auf die höchste Kategorie 5 hochgestuft. Damit ist Irma noch stärker als Harvey, der Ende August in den US-Bundesstaaten Texas und Louisiana schwere Schäden verursachte.

© SZ.de/dpa/afp/ap/rtr/ees/vbol/ewid
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema