Skigebiet Hochoetz:Gondel in Tirol abgestürzt - vier Schwerverletzte

Skigebiet Hochoetz: Einsatzkräfte machen sich auf den Weg zur abgestürzten Gondel im österreichischen Oetz westlich von Innsbruck im Bezirk Imst.

Einsatzkräfte machen sich auf den Weg zur abgestürzten Gondel im österreichischen Oetz westlich von Innsbruck im Bezirk Imst.

(Foto: Zoom.Tirol/dpa)

Die Bergung gestaltet sich schwierig. Ursache war offenbar ein Baum, der auf das Tragseil stürzte.

Im österreichischen Skigebiet Hochoetz in Tirol ist eine Gondel abgestürzt. Die vier Insassen der Gondel wurden schwer verletzt, teilen die Behörden mit. Offenbar ist ein Baum umgekippt und auf das Tragseil der Gondel gefallen. Daraufhin stürzte die Gondel wohl zu Boden. Es handle sich nicht um einen technischen Defekt des Lifts, betont die Polizei.

Aktuell seien Rettungskräfte vor Ort: "Die Bergung der Verletzten ist derzeit im Gange", heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Einem Sprecher der Bergbahnen Hochoetz zufolge liegt die Unfallstelle im unwegsamen Gelände, die Rettung dürfte deshalb nicht ganz einfach sein. Es seien Fußtrupps und Hubschrauber im Einsatz.

Die Identität der Verletzten ist bisher nicht geklärt. "Wir wissen nur, dass es sich um einen Vater, dessen Sohn und Tochter sowie einen Onkel handelt. Es dürfte also eine Familie sein. Wo sie herkommen, wissen wir bislang nicht", sagte der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant Michael Haid laut dem ORF. Zu dem Absturz der Gondel soll es dem Sender zufolge gegen 10.20 Uhr gekommen sein. Die Gondel dürfte aus etwa sieben Meter Höhe abgestürzt sein, heißt es.

Außer den vier Insassen der abgestürzten Gondel seien keine Passagiere zu Schaden gekommen, sagte eine Sprecherin der Polizei in Innsbruck. Die anderen Skifahrer haben die Gondeln sicher in der Tal- oder Bergstation verlassen. Der ORF berichtete später, drei weitere Menschen hätten sich bei der Polizei gemeldet und gesagt, dass sie verletzt worden sein - laut Polizei offenbar durch die Schwingung des Tragseils. Über die Schwere ihrer Verletzungen sei nichts bekannt. Der Zeitung Standard zufolge waren die anderen Gäste per Lautsprecherdurchsagen über den Vorfall informiert worden.

Der Betrieb der Acherkogelbahn ist nun vorübergehend eingestellt worden. Die knapp drei Kilometer lange Bahn transportiert Skifahrer vom Tal auf etwa 2000 Meter Seehöhe.

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