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Paris:Chris Brown nach Vergewaltigungsverdacht wieder frei

Eine Frau wirft dem Sänger und zwei weiteren Personen vor, sie in einem Hotel vergewaltigt zu haben. Auf Instagram bezeichnet Brown die Anschuldigungen als "falsch" und "respektlos".

US-Sänger Chris Brown und zwei weitere Personen sind nach einer Vergewaltigungsanzeige in Paris vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Wie aus Polizeikreisen verlautete, wurde die Anzeige im 17. Arrondissement von einer Frau eingereicht. Einer der anderen beiden Festgehaltenen sei Browns Leibwächter.

Brown sei am Montag in Gewahrsam genommen worden. Am Dienstag kam er wieder frei, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Ein Verfahren gegen Brown sei zunächst nicht eingeleitet worden. Die Untersuchungen in dem Fall dauerten aber an.

Die Frau hatte gegenüber der Polizei angegeben, sie sei in der Nacht auf den 16. Januar Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden. Demnach habe sie gemeinsam mit Brown und weiteren Frauen in einem Club gefeiert und den Musiker dann zum Hotel begleitet.

Browns Anwalt Raphael Chiche erklärte, sein Mandant beteuere "energisch" seine Unschuld und wolle eine Verleumdungsklage einreichen. Auf Instagram bezeichnete der Sänger die Anschuldigungen als "falsch" und "respektlos". Sie liefen seinem "Charakter und seinen Einstellungen zuwider".

Der Sänger ist wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt geraten. 2009 bekannte er sich der Körperverletzung schuldig - er hatte seine damalige Freundin Rihanna im Streit tätlich angegriffen. Die Fotos von der verletzten Sängerin gingen um die Welt. Brown wurde zu fünf Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt.

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Bislang gab es keine juristische Handhabe - wer Frauen aber künftig unter den Rock fotografiert, muss mit bis zu zwei Jahren Haft rechnen.