Schäftlarn investiert 3,8 Millionen für Feuerwehr

Gemeinderat billigt Pläne für Bauhof und Feuerwehrgerätehaus

Der Gemeinderat von Schäftlarn hat die Planungsentwürfe für das Feuerwehrgerätehaus und für den Bauhof in Hohenschäftlarn einstimmig gebilligt. Die beauftragen Architekturbüros stellten in der jüngsten Sitzung ihre Kostenberechnungen vor. Das Feuerwehrgerätehaus wird demnach knapp 3,8 Millionen Euro teuer. Bei dieser Berechnung sind allerdings unter anderem die Kosten für die Erschließung bis zum Grundstück, für die Vermessung und für das Bodengutachten vor und während der Bauphase noch nicht miteingerechnet. Der geplante Bauhof Hohenschäftlarn soll die Gemeinde rund 4,6 Millionen Euro kosten. In der Kostenaufstellung für den Bauhof seien aber beispielsweise Entwässerungsanlagen oder die Zufahrtsstraße bereits mit eingeplant, hieß es von Seiten der Planer.

Auf die Nachfrage der Gemeinderätin Maria Klötzner-Schmidt (Gemeinde-Union), warum der Bauhof so viel teurer sei, waren sich beide Architekten einig, dass man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen könne. Es gebe bei einer solchen Kostenaufstellung allerhand Dinge zu berücksichtigen, die für Laien auf den ersten Blick nicht offensichtlich seien, so beispielsweise die unterschiedlichen Innenwand- und Dachflächen.

Der Gemeinderat hatte sich im vergangenen halben Jahr mehrfach mit ersten Entwürfen für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses und eines Bauhofes befasst. Der im März vorgelegte Entwurf, der auch in den Arbeitsgruppen mit Feuerwehr, Bauhofmitarbeitern und Vertretern der Fraktionen besprochen wurde, fand bis auf kleine Details Zustimmung beim Gremium. Die Gemeinderatsmitglieder wollten mit einer Entscheidung aber noch warten, bis die Kostenberechnungen vorlagen.

Ein Baubeginn wird in diesem Jahr wegen der guten Auslastung der Baufirmen und der aus diesem Grund voraussichtlich sehr hohen Angebotspreise nicht angestrebt, sondern soll erst im Frühjahr 2020 erfolgen.