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Penzberg:Einblick in Personalumfrage

Fraktionsübergreifender Antrag zu Mitarbeiter-Kündigungen

Wer sich in den Rathäusern und Landratsämtern umliegender Landkreise umhört, der wird oftmals damit konfrontiert, dass es noch nie so viele Bewerbungen aus dem Penzberger Rathaus gegeben hätte wie in den vergangenen fast sechs Jahren. Dem widerspricht die Penzberger SPD entschieden. Unter der Rubrik "Faktencheck" veröffentlichen die Genossen die tatsächliche Anzahl der ausgeschiedenen Mitarbeiter. 59 Angestellte sollen zwischen 1. Mai 2014 und 1. Januar 2020 gekündigt haben. Dennoch herrscht Zweifel an der Zufriedenheit der Verwaltung. Nun wollen die Bürger für Penzberg (BfP), "Penzberg Miteinander" und die Grünen Einblick in die unter Verschluss gehaltene Befragung aller Beschäftigten erhalten. Die Untersuchung der Krankenkasse AOK ist zwei Jahre alt.

Die Unterzeichner Armin Jabs (BfP), Kerstin Engel (Grüne), Markus Bocksberger und Ute Frohwein-Sendl (beide Penzberg Miteinander) beantragen, dass die Information über die Ergebnisse der Personalumfrage und der geänderten Arbeitsverhältnisse in der Kernverwaltung des Rathauses seit 2014 zur Stadtratssitzung am Dienstag, 28. Januar, (Beginn 18.15 Uhr) vorgelegt werden. Diesem Vorstoß liegt die Kritik am Führungsstil von Bürgermeisterin Elke Zehetner (SPD) zugrunde. Keinen Grund zur Sorge sieht die SPD. Sie teilt auf ihrer Homepage mit, dass 59 Ausgeschiedene einer durchschnittlichen Fluktuationsquote von etwa 3,3 Prozent entsprächen. Auf der Tagesordnung ist der Antrag nicht als eigener Punkt zu finden. Allerdings ist eine Behandlung unter "Mitteilungen" möglich.

© SZ vom 28.01.2020 / veca
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