Modernes Märchen:Wenn der König lacht

Modernes Märchen: Julie Fellmann (am Tisch), die Musiker von Quadro Nuevo, Ralph Stövesandt (mit Zylinder) sowie Schulleiter Wolfgang Prechter und zwei Viertklässler.

Julie Fellmann (am Tisch), die Musiker von Quadro Nuevo, Ralph Stövesandt (mit Zylinder) sowie Schulleiter Wolfgang Prechter und zwei Viertklässler.

(Foto: privat)

Julie Fellmann und "Quadro Nuevo" geben eine Vorstellung in der Schäftlarner Schule

Von Ingrid Hügenell, Schäftlarn

Malwettbewerbe können Kindern großen Spaß machen, und das nicht nur beim Malen, sondern auch danach, und nicht nur dann, wenn man den Wettbewerb gewinnt. Die 230 Schüler der Schäftlarner Grundschule haben am Donnerstag diese Erfahrung gemacht, als sie in ihrer Aula das Märchen "Der König hat gelacht" erlebten. Die Baierbrunner Autorin Julie Fellmann hat es geschrieben und den Kindern vorgelesen - ach was, gespielt, und Mulo Francel, Andreas Hinterseher, Didi Lowka, Evelyn Huber und Ralph Stövesandt haben Musik und Geräusche beigesteuert. Bezahlt hat die Schule das mit den 500 Euro, die es als Preis für alle Teilnehmer des Malwettbewerbs von der Raiffeisenbank gab.

Ein großer Spaß war das für die Kinder, die still zuhörten, wenn Fellmann die Geschichte vom traurigen König erzählte, der gar kein König sein will, sondern viel lieber seinen Träumen nachhängen oder mit den Schwänen davon fliegen möchte. Und wenn dann die Musiker von Quadro Nuevo aus ihrer Riesenkiste immer neue Instrumente oder Geräte zur Geräuscherzeugung holten, gingen die Buben und Mädchen begeistert mit.

Francels Saxofon, Hubers Harfe, Hintersehers "Schifferklavier" boten aber auch viel Abwechslung. Besondere Freude hatten die Kinder an Stövesandts singender Säge, einem Instrument, das man auch wirklich nicht jeden Tag zu hören bekommt. Und auch den im wahrsten Sinne des Wortes kopfstehenden strengen Minister Gustav fanden die Kinder sehr lustig.

Mit dem König nimmt es dann doch ein gutes Ende, als er Freundschaft mit einer Seejungfrau schließt und erfährt, dass man manchmal einfach loslassen muss, um das Glück zu finden. Wer dabei an den bayerischen König Ludwig II. denkt, liegt nicht falsch.

Der Malwettbewerb übrigens war Teil des internationalen Wettbewerbs "jung kreativ" für junge Leute unter dem Motto: "Immer mobil - immer online. Was bewegt dich?" der Volks- und Raiffeisenbanken. Und dazu passte die Geschichte vom König, der gelacht hat, doch dann auch sehr gut.

© SZ vom 23.05.2015
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