Garmischer Autobahn Unfall löst Großalarm für 60 Einsatzkräfte aus

Ein Kleintransporter mit einer Gasflasche, Werkbank und drei Hunden an Bord ist am Dienstagmittag auf der A95 verunglückt - es bildete sich ein kilometerlanger Stau.

Von Christian Deussing

Großalarm für 60 Einsatzkräfte auf der A95

(Foto: dpa)

Ein Kleintransporter mit einer Gasflasche, Werkbank und drei Hunden an Bord ist am Dienstag gegen 12.50 Uhr auf der Garmischer Autobahn zwischen der Raststätte Höhenrain und Schäftlarn verunglückt. Dabei war auch Gas ausgeströmt, was einen Großalarm für 60 Einsatzkräfte auslöste. Die Autobahn war bis 14.30 Uhr in Richtung München gesperrt, es bildete sich ein sechs Kilometer langer Stau.

Laut Polizei war der 52-jährige Fahrer des Sprinters in Richtung Norden aus ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten, nach rechts über eine abgesenkte Leitplanke gefahren und hatte sich überschlagen. Der Transporter blieb auf der Beifahrerseite in einer Baustelle liegen, wobei der Fahrer aus Eurasburg nach ersten Erkenntnissen unverletzt blieb. Bei dem Unfall wurde jedoch einer der drei kleineren Hunde aus der Fahrerkabine geschleudert - der Vierbeiner lief davon und entwich unter einem Wildschutzzaun. Die beiden anderen Tiere waren in Boxen gesichert und blieben unversehrt. Bei dem Unfall war aber leicht Gas ausgeströmt, weil ein Gummischlauch gerissen war. Nach Polizeiangaben hatte verbotswidrig eine Schutzkappe am Absperrventil gefehlt.

Weil es am Unfallort nach Gas roch, rückten das Technische Hilfswerk (THW) sowie Feuerwehrleute aus Starnberg, Berg, Schäftlarn, Hohenschäftlarn und Münsing aus. Am Transporter entstand samt Werkstatt-Interieur ein Totalschaden von etwa 25 000 Euro, berichtet die Polizei.