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Auf Wunsch des Wirts:Stadthallen-Saal wird umgestaltet

Im Penberger Bau soll mehr Holz Gaststätten-Flair verbreiten

Drei Jahre und fast zehn Millionen Euro haben die Sanierung und der Umbau der Penzberger Stadthalle gekostet. Im pastellfarbenen Art-decó-Stil kommt die traditionsreiche Versammlungsstätte daher. Die Einweihung wurde im Mai 2017 groß gefeiert. Das denkmalgeschützte Bestandsgebäude wurde mit einem Anbau erweitert - dem sogenannten kleinen Saal, modern und multifunktional. Mit der Kargheit dieses Raumes haderten schon die Vorgänger von Stadthallen-Wirt Adrian Auer. Er aber konnte nun wohl den Stadtrat erweichen: Der kleine Saal soll umgestaltet werden und mit viel Holz künftig mehr Gaststätten-Flair verbreiten.

Im Oktober hat der Bauausschuss den Umbau beschlossen. Die Pläne des Architekturbüros B3 sehen eine halbhohe Holzvertäfelung an den Saalwänden vor, wie in der Stadthallen-Gaststätte "Koinschaufe". Der hintere Bereich des kleinen Saals wird abgetrennt, um Platz für das Lagern von Möbeln zu schaffen. Um die Akustik zu verbessern und den Raum heimeliger zu machen, sollen die Gipskarton-Deckenpaneele durch Holzakustikpaneele ersetzt werden. Das soll auch im Gastraum der "Koinschaufe" passieren. Was noch fehlt, ist eine stimmungsvolle Beleuchtung. Dafür wird das Lichtkonzept überarbeitet. Neben weiteren kleineren Arbeiten soll der Parkettboden im kleinen Saal abgeschliffen werden.

Die Architekten haben die Bausumme ohne Planungskosten auf circa 53 000 Euro geschätzt. Nach Ausschreibung der Trockenbau- und Schreinerarbeiten liegen die Angebote bei etwa 44 000 Euro. Weil Holzpaneele momentan eine lange Lieferzeit haben, ist mit dem Umbau nicht vor August zu rechnen.

© SZ vom 19.06.2021 / veca
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