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100 Jahre Stadterhebung:Große Jubiläumsrunde

Der Georgiverein hat es möglich gemacht: Gut 20 Pferde werden am Festumzug am Sonntag dabei sein.

(Foto: Harry Wolfsbauer)

Zum Festumzug am Sonntag erwartet die Stadt Penzberg mehr als 1600 Teilnehmer

Ein ganzes Jahr lang feiert sich Penzberg selbst. Grund dazu hat die Stadt: Vor 100 Jahren wurde die Bergarbeitersiedlung zur Stadt erhoben. Nächster Höhepunkt im Jubiläumsprogramm ist der Festumzug am kommenden Sonntag, 8. September. Mehr als 1600 Teilnehmer haben sich angekündigt. Sie kommen nicht nur aus Penzberg. Neben Delegationen aus den Partnerstädten werden etwa auch Musikkapellen aus Weilheim, Antdorf, Großweil und Bichl vertreten sein. Und weil ein Festumzug nichts ohne Pferde und Wagen wäre, bietet der Georgiverein "d'Rosserer" gut 20 Rösser auf, die die Festgäste in Kutschen und die verschiedenen Motivwagen ziehen werden.

Der Festumzug sei nach dem Stadtfest im Juli das zweite Riesenereignis, sagte Bürgermeisterin Elke Zehetner (SPD) bei der Vorstellung des Programms. Es habe überregionalen Charakter. Denn nicht nur alle Penzberger sollen am Sonntag die Straßen säumen, so wünscht es sich die Bürgermeisterin, auch Besucher aus dem Umland seien sehr willkommen.

Dass es letztlich 68 Gruppen und Festwagen werden würden, damit habe man nicht gerechnet, sagte Festkoordinator Tom Sendl. Ursprünglich sei man von maximal 1000 Teilnehmern ausgegangen, nun seien es etwa 1600. Sie alle werden am Sonntag, der zugleich der letzte Tag des Penzberger Volksfests ist, im großen Zelt auf der Berghalde bewirtet.

Eine Stunde vor dem Festumzug laden die Pfarrer Bernhard Holz und Julian Lademann gemeinsam mit Imam Benjamin Idriz zu einer interreligiösen Andacht bei der Barbarakapelle auf der Berghalde ein. Es spielt die Stadt- und Bergknappenkapelle. Richtig los geht es dann um 14 Uhr auf der Berghalde, wenn alle Penzberger Kirchenglocken läuten. Die Zugstrecke führt über die Henlestraße, Bahnhofstraße, Karlstraße, Philippstraße und Zweigstraße wieder zurück über die Bahnhofstraße, Grube, Zibetholz-weg zum Volksfestplatz.

Damit beim Festumzug jeder Teilnehmer seinen Platz findet, sind 20 Mitarbeiter des städtischen Bauhofs im Einsatz. Bauhofleiter Christian Eberl sagt, er sei stolz, aktiv an der Organisation des Umzugs beteiligt zu sein. Er koordiniert die Reihenfolge der 68 Gruppen. Beraten wurden die Penzberger vom Benediktbeurer Helmut Waxenberger, der Mitglied im Georgiverein ist und in seinem Heimatdorf die Leonhardiwallfahrt organisiert. Gespannt sein dürfen die Schaulustigen auf die diversen Motivwagen.

Ehrengäste und Stadtrat werden nicht den gesamten Umzug mitmachen. Für sie wird eigens eine Tribüne im Bereich der Zufahrt zur Henlestraße aufgebaut. Auf dem Rückweg werden sie wieder ihre Kutschen besteigen und zum Festzelt fahren. Gegen 15.30 Uhr sollten alle Teilnehmer dann auf der Berghalde angekommen sein. Schlusspunkt ist wie immer zum Ende des Volksfestes ein Brillantfeuerwerk gegen circa 22 Uhr.